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Chinedu Ede brachte Union Berlin schon früh auf die Siegerstraße © getty

Die Berliner siegen zum ersten Mal im zehnten Anlauf auf fremden Platz. Eintracht Braunschweig tritt auf der Stelle.

Braunschweig - Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat seinen zweiten Sieg innerhalb von fünf Tagen verpasst.

Nach dem Erfolg am Montag bei Aufstiegsanwärter SpVgg Greuther Fürth (3:1) unterlag die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht am Freitagabend gegen Union Berlin 1:2 (0:1).

Mit 22 Punkten bleibt Braunschweig aber zumindest vorübergehend Tabellensechster (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Dahinter verbesserten sich die Hauptstädter mit 21 Zählern auf Rang sieben.

In einer sehr guten Zweitligapartie brachte Chinedu Ede (5.) Berlin früh in Führung.

Dennis Kruppke (50.) erzielte den verdienten Ausgleich, bevor der eingewechselte Patrick Zoundi (80.) Union zum Sieg schoss.

Es war der erste Auswärtssieg der Berliner nach neun Fehlversuchen. "Wir haben die schwarze Auswärtsserie gebrochen und ich denke, dass wir alle mit guter Laune nach Hause fahren können", freute sich Union-Trainer Uwe Neuhaus.

Anpfiff mit Verzögerung

Die Partie im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße hatte mit einer Verspätung von 15 Minuten begonnen, da sich die Anreise zahlreicher Berliner Fans verzögert hatte.

Vor 22.355 Zuschauern erwischten die Gäste einen Blitzstart: In der fünften Minute brachte Ede einen Steilpass gekonnt unter Kontrolle und schob überlegt zur Berliner Führung ein.

Unbeeindruckt von dem Rückstand suchten die Hausherren anschließend konsequent den Weg nach vorne.

Zwei Abseitstore in 90 Toren

In der 13. und 14. Minute landete der Ball gleich zweimal im Berliner Tor.

Allerdings verweigerte Schiedsrichter Bastian Dankert korrekterweise wegen Abseitspositionen beiden Treffern die Anerkennung. Kruppke (31.) und Dominick Kumbela (40.) vergaben vor der Halbzeitpause die besten Chancen zum Ausgleich.

Dazu verwehrte Dankert den Braunschweigern in der 42. Minute einen Elfmeter.

Wohl auch darüber regte sich Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht derart auf, dass er die zweite Hälfte von der Tribüne aus verfolgen musste.

Joker Zoundi entscheidet die Partie

Auch nach dem Wechsel drängte Braunschweig auf den Ausgleich, den Kruppke mit seinem siebten Saisontor markierte.

In der Folge lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch und erspielten sich weitere gute Möglichkeiten. Drei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Zoundi schließlich den Siegtreffer für Berlin.

"Wir haben heute einfach keinen guten Fußball gezeigt und sind darüber natürlich erstmal enttäuscht", resümierte Braunschweigs Trainer Lieberknecht nach der Partie.

Bei Braunschweig verdienten sich Kruppke und Mirko Boland die Bestnoten.

In den Reihen von Union überzeugten Ede und Marc Pfertzel.

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