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Kim Falkenberg (l. mit Wolze) wechselte in der Sommerpause von Fürth nach Aachen © dapd

Alemannia Aachem kommt beim Stadionjubiläum nur durch MSV-Gnaden zum Remis. Ein Eigentor von Bajic bringt Duisburg um den Sieg.

Aachen - Im Jubiläumsspiel blieb Alemannia Aachen ein Sieg versagt.

Im 1000. Spiel in der Zweiten Liga mussten sich die Kaiserstädter im Kellerduell mit einem 2:2 (1:1) gegen den MSV Duisburg zufrieden geben.

Vor 31.180 Zuschauern im fast ausverkauften neuen Tivoli gingen die Gastgeber durch Sergiu Radu (5.) auf Vorarbeit von Timo Achenbach in Führung. Dabei patzte MSV-Keeper Florian Fromlowitz.

Valeri Domovtschiyski (29.) traf nach einem Aussetzer von Olajengbesi für die Zebras zum 1:1-Ausgleich (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Eigentor von Bajic

Andre Hoffmann (67.) köpfte die Duisburger in Führung, doch schon im Gegenzug sorgte ausgerechnet MSV-Kapitän Branimir Bajic (68.) per Eigentor für den 2:2-Gleichstand.

"Ich bin immer enttäuscht, wenn meine Mannschaft nicht drei Punkte holt. Es wird ein langer Kampf, bis wir den Klassenerhalt geschafft haben. Ich bin aber überzeugt, dass wir drei Vereine hinter uns lassen werden", sagte Aachens Trainer Friedhelm Funkel.

MSV-Interimstrainer Oliver Reck, der bei seinem Debüt 0:3 gegen 1860 München verloren hatte, meinte:

"Ich bin mit dem Ergebnis total unzufrieden, mit Auftreten und Einstellung aber prinzipiell einverstanden. Es war ein kleiner Schritt, die nächsten müssen wir aber in den kommenden Spielen machen."

Aachen nicht mehr Letzter

In der Tabelle konnte Aachen immerhin die Rote Laterne mit jetzt neun Punkten an den FC Ingolstadt abgegeben.

Drittletzter ist der MSV mit zehn Zählern. Beide westdeutschen Traditionsklubs verpassten die Chance, einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

Frühe Führung durch Radu

Der MSV wurde erneut von Interimstrainer Oliver Reck betreut, der mit einem 0:3 gegen 1860 München begonnen hatte.

Nach der frühen Führung durch Radus Kopfball dominierten zunächst die Aachener das Geschehen, doch die Meidericher kamen immer besser ins Spiel.

Glück für MSV

Der Ausgleichstreffer fiel hochverdient für den MSV. Aachens Seyi Olajengbesi hatte den Ball allerdings unglücklich vorgelegt und so das Tor von Domovtschiyski erst ermöglicht 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

In der 17. Minute hatten die Duisburger allerdings Glück, dass nach Foulspiel Benjamin Kern an Radu nicht auf Foulelfmeter entschieden wurde.

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