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Frankfurts Gledson (l.) im Zweikampf mit dem Rostocker Mohammed Lartey © dapd

Die Frankfurter sind im Heimspiel gegen Rostock die bessere Mannschaft, können die Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen.

Frankfurt/Main - Der FSV Frankfurt und Aufsteiger Hansa Rostock haben sich am 14. Spieltag der Zweiten Liga mit einem torlosen Unentschieden getrennt.

Die 5691 Zuschauer im Frankfurter Stadion sahen eine schwache Partie. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Insgesamt waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft, verpassten es aber vor allem im ersten Durchgang, einen Treffer zu erzielen, während sich die Rostocker zumindest mit einer stabilen Defensiv-Leistung einen Punkt verdienten. 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

"Wir können nicht zufrieden sein. Gerade im zweiten Durchgang hatten wir gute Chancen, denen trauern wir nun nach. Wir sind defensiv gut, aber offensiv zu harmlos", sagte Gäste-Coach Peter Vollmann.

Defensivreihen dominieren

Die Partie begann den Tabellenständen beider Mannschaft entsprechend abwartend. Beide Teams setzten zunächst verstärkt auf die Defensive und waren darauf bedacht, keinen Treffer zu kassieren.

Nach 20 Minuten zwang der Frankfurter Zafer Yelen den Rostocker Torhüter Kevin Müller zu einer ersten Parade. Danach mussten die Zuschauer lange auf ein weiteres Highlight warten.

Kurz vor der Pause vergab der Frankfurter Stürmer Karim Benyamina die beste Gelegenheit im ersten Durchgang, als er Müller im Rostocker Kasten aus kurzer Distanz nicht überwinden konnte.

Die Gäste blieben hingegen ungefährlich und ohne Torgelegenheit. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Yelen verpasst die Führung

Auch im zweiten Durchgang blieb das Niveau der Partie mäßig und Torchancen Mangelware. In der 64. Minute verpasste erneut Yelen das Rostocker Tor mit einem direkten Freistoß aus gut 20 Metern nur knapp.

Die Gäste verzichtete in Frankfurt auf den wegen Undiszipliniertheiten suspendierten Abwehrspieler Kevin Pannewitz.

Der 20-Jährige war am Montag eine halbe Stunde zu spät zum Training erschienen.

Bei den Frankfurtern konnte neben dem agilen Yelen vor allem Yannick Stark überzeugen, während sich bei den Gästen der starke Keeper Müller und Abwehrspieler Pavel Kostal Bestnoten verdienten.

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