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Mo Idrissou (l.) und Erwin Hoffer treffen beide beim Sieg der Eintracht in Aue © getty

Die Eintracht müht sich zum Erfolg und bleibt an Spitzenreiter Düsseldorf dran. Idrissou profitiert von einem Patzer in der Abwehr.

Aue - Eintracht Frankfurt bleibt ungeschlagen und ist der schärfste Verfolger von Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf.

Der Bundesliga-Absteiger kam bei Erzgebirge Aue zu einem mühsam erkämpften 2:1 (1:1)-Erfolg und schob sich mit 32 Punkten an der SpVgg Greuther Fürth (30) vorbei auf Rang zwei.

Der Rückstand der Hessen auf Düsseldorf beträgt weiterhin zwei Punkte (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Aue bleibt mit 14 Punkten auf Tabellenplatz 12 und verlor zudem in der 74. Minute Adli Lachheb nach einer Roten Karte für eine Notbremse gegen Sebastian Rode.

Lachheb akzeptiert die Entscheidung

"Es ist eine sehr harte Entscheidung, die wir akzeptieren müssen. Es ist sehr unglücklich, denn Adli hat eine klasse Partie gemacht", erklärte Aue-Coach Rico Schmitt die Situation bei SPORT1.

Lachheb selbst suchte die Schuld bei sich: "Es ist eine bittere Niederlage heute zu Hause. Ich war letzter Mann, ich habe alles gegeben und auch diese Entscheidung kann man geben."

König gleicht Hoffers Führung aus

Der österreichische Nationalspieler Erwin Hoffer, der von Frankfurts Trainer Armin Veh den Vorzug gegenüber dem Griechen Theofanis Gekas erhalten hatte, bedankte sich mit dem Führungstreffer in der 40. Minute.

Vorangegangen war eine selbstlose Aktion von Rode, der auf den eigenen Torschuss verzichtete und den klugen Pass auf Hoffer gab.

Kurz vor dem Pausenpfiff schaffte Ronny König nach einer Flanke von Jan Hochscheid per Kopf den Ausgleich.

Eintracht bleibt sich treu

Für die Entscheidung gegen zehn Auer sorgte Mo Idrissou in der 86. Minute, als die Erzgebirge-Abwehr schlief.

Kevin Schlitte sprang dabei der Ball unglücklich an den Oberschenkel und direkt vor die Füße von Idrissou 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Die Eintracht bleibt sich treu, denn es war bereits der zwölte Saisontreffer in der Schlussviertelstunde bei null Gegentoren.

Veh war bei SPORT1 dennoch absolut nicht zufrieden: "Es war ein glücklicher Sieg, weil Aue in den Zweikämpfen unglaublich engagiert war. Wir waren immer zu weit weg. Was das Abwehrverhalten meines Teams angeht, war das nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe."

Aue kommt über den Kampf

8600 Zuschauer im Erzgebirge-Stadion sahen eine ordentliche Partie, in der die spielerischen Höhepunkte allerdings fehlten.

Vieles ging über den Kampf und hier verschaffte sich Aue in der zweiten Halbzeit leichte Vorteile.

Die Sachsen hatten auch zunächst die besseren Möglichkeiten.

Hochscheidt trifft den Pfosten

So vergab Ronny König in der 51. Minute aus elf Metern.

Neun Minuten später musste das 2:1 für Aue fallen, doch zunächst scheiterte König an Frankfurts Torwart Oka Nikolov, und den Nachschuss setzte Hochscheidt an den Pfosten.

Nach dem Platzverweis für Lachheb kippte die Partie, Frankfurt wurde stärker und wurde für die Bemühungen belohnt.

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