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Thomas Bröker (r.) kam 2010 von Rot Weiß Ahlen nach Düsseldorf © getty

Düsseldorf kommt trotz Überlegenheit in der Alten Försterei nicht über ein 0:0 hinaus. Union-Keeper Jan Glinker hält den Punkt fest.

Berlin - Fortuna Düsseldorf hat am 15. Spieltag im Fernduell um die Tabellenführung in der Zweite Liga zwei Punkte liegen gelassen.

Der Spitzenreiter kam am Samstag bei Union Berlin trotz Überlegenheit nicht über ein 0:0 (0:0)-Unentschieden hinaus und könnte bei einem Sieg von Eintracht Frankfurt am Sonntag den ersten Tabellenplatz an die Hessen verlieren. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Vor 18.432 Zuschauern im Stadion an der alten Försterei hielten die Berliner nur anfangs gut mit, im zweiten Durchgang drückten die Gäste auf den Sieg, verpassten jedoch einige Male die Entscheidung.

Von Beginn an entwickelte sich das Spiel ordentlich, beide Mannschaften hatten ein hohes Tempo in ihren Aktionen.

Nennenswerte Torchancen waren jedoch Mangelware. Die Gäste aus Düsseldorf wirkten spielerisch reifer, doch vor allem die zuletzt so erfolgreichen Maximilian Beister und Sascha Rösler erwischten im ersten Durchgang keinen guten Tag.

Quiring springt der Ball vom Fuß

Union hielt gewohnt kämpferisch dagegen, für spielerische Akzente sorgten ansatzweise Chinedu Ede und Kapitän Torsten Mattuschka, doch am Strafraum Fortunas war meist Endstation. 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Die beste Chance vor dem Halbzeitpfiff hatten dann doch die Berliner, als Mattuschka einen langen Ball in den Strafraum schlug, doch dem mitgelaufenen Christopher Quiring sprang der Ball vom Fuß.

Fortuna-Fans zündeln

Auch der zweite Abschnitt begann - wie zuvor schon die gesamte Partie - verspätet, als dichter Qualm aus dem Block der knapp 2.000 mitgereisten Düsseldorfer Fans aufstieg.

Mehr Feuer hatten auch die Düsseldorfer Spieler in ihren Aktionen, die das Spiel mehr und mehr dominierten.

Oliver Fink scheiterte jedoch mit einem Kopfball aus kurzer Distanz an Berlins gut aufgelegtem Torwart Jan Glinker. Die Partie wurde hitziger.

Schiedsrichter Tobias Welz hatte alle Hände voll zu tun, lag mit seinen Entscheidungen jedoch immer richtig.

In der Nachspielzeit vergaben die Gastgeber noch zwei große Chancen.

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