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Der Kanadier Olivier Occean (r.) spielt seit 2011 bei Greuther Fürth © dapd

Die Franken lassen gegen die Hessen nichts anbrennen und schiebt sich auf den Relegationsplatz. Bei Frankfurt fliegt Gledson.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hat in die Erfolgsspur zurückgefunden und den Anschluss zum Spitzenduo der Zweiten Liga gehalten.

Die Mannschaft von Trainer Michael Büskens feierte beim 4:0 (1:0) gegen den FSV Frankfurt trotz einer lange zu dürftigen Vorstellung den ersten Sieg nach zwei Partien ohne "Dreier". (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Stephan Schröck mit seinem ersten Saisontor (41.) sowie Bernd Nehrig (48., Foulelfmeter) stellten die Weichen für Fürth auf Sieg.

Als der Frankfurter Gledson nach grobem Foulspiel an Stephan Fürstner die Rote Karte sah (54.), war das Spiel entschieden. Fürth schob sich durch den Sieg wieder auf Relegationsrang drei.

Neunter Treffer für Occean

Edgar Prib (58.) und Olivier Occean (72.) mit seinem neunten Saisontreffer machten gegen die nunmehr seit fünf Spielen sieglosen Gäste alles klar.

"Nach so einem deutlichen Sieg sah es lange nicht aus", gab Büskens zu, "aber es war wichtig, gerade nach den beiden sieglosen Spielen. Jetzt haben wir als nächstes Düsseldorf, da ist es wichtig, was mitzunehmen."

"Wir haben zwei Gegentore zu ungünstigen Zeitpunkten bekommen und dann den Platzverweis - da war die Messe gelesen. Wir haben uns selbst innerhalb einer Viertelstunde auf die Verliererstraße gebracht. Danach war für Fürth Schaulaufen angesagt. Für uns war das bitter, eine unnötige Niederlage", sagte FSV-Coach Hans-Jürgen Boysen.

Schlicke patzt

Vor 7030 Zuschauern tat sich Fürth lange Zeit schwer. Der erste konstruktive Angriff brachte das 1:0, als Schröck eine Flanke von Sercan Sararer per Direktabnahme aus sieben Metern im Tor unterbrachte.

Beim 2:0 half der frühere Fürther Björn Schlicke mit ungeschicktem Halten im Strafraum gegen Christopher Nöthe mit, Nehrig verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zu seinem dritten Saisontor.

Wenig später war der Frankfurter Fehlstart in Hälfte zwei perfekt, als Gledson mit gestrecktem Bein in Fürstner sprang und vom Platz musste.

Benyamina vergibt Großchance

Dabei durfte der FSV nach disziplinierter Leistung in der ersten Halbzeit auf mehr hoffen. Karim Benyamina vergab eine Großchance, als er aus sieben Metern an Torwart Max Grün scheiterte (7.).

Fürth spielte dagegen effektiv, und hatte in Überzahl leichtes Spiel.

Sararer wird beobachtet

Prib ließ Torwart Patric Klandt nach Zuspiel von Sararer per Schlenzer ins lange Eck aus 14 Metern keine Chance.

Auch für Prib war es das erste Tor in dieser Spielzeit. Erneut Sararer, der angeblich bereits von Bayern München beobachtet wird, bereitete den Treffer von Occean vor.

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