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Deniz Naki (r.) kam 2009 von Rot Weiss Ahlen nach Hamburg © getty

Die Hamburger steigern sich gegen Dresden in der zweiten Hälfte und zieht mit der Spitze gleich. Schuberts Händchen entscheidet.

Hamburg - Der FC St. Pauli hat in der Zweiten Liga den Relegationsplatz erobert und mit dem Spitzenduo gleichgezogen.

Die Mannschaft von Trainer Andre Schubert gewann am 16. Spieltag mit 3:1 (0:0) gegen Aufsteiger Dynamo Dresden und schloss nach Punkten zu Spitzenreiter Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf auf.

Die Fortuna empfängt am Montag aber noch den Tabellenvierten SpVgg Greuther Fürth zum Spitzenspiel (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Doppelschlag bringt die Wende

Zwar gingen die Dresdner durch Zlatko Dedic (66.) in Führung, doch Fabian Boll (71.) und Deniz Naki (73.) drehten das Spiel in nur zwei Minuten zugunsten der Hamburger. Marius Ebbers (85.) sorgte für die Entscheidung.

"Vielleicht haben wir nach dem 1:0 einen Tick an Konzentration verloren. Schade, denn wir haben ein gutes Spiel gemacht", sagte Dedic bei "Sky".

Dresden, das nach den mit dem Pokalausschluss geahndeten Krawallen rund um die Begegnung bei Borussia Dortmund (0:2) auf sein Kartenkontingent verzichtet hat, belegt nach der dritten Niederlage nacheinander mit 17 Punkten einen Mittelfeldplatz.

Fort schockt Millerntor

Nach zunächst behäbigem Beginn nahmen die Gastgeber im ausverkauften Stadion am Millerntor erst in der zweiten Hälfte Fahrt auf und erspielten sich mehr Spielanteile 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Das erste Tor gelang aber den Gästen. Nach einem Konter überwand Pavel Fort - unter Mithilfe von Paulianer Markus Thorandt - Torwart Philipp Tschauner, Dedic drückte den Ball, der ohnehin ins tor gegangen wäre, über die Linie.

Ebbers bringt Entscheidung

Doch Boll per Kopfball und der eingewechselte Naki, der aus rund 16 Metern traf, sorgten für die Wende.

Nach einem munteren Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, sorgte der zweite Joker Ebbers mit seinem sechsten Saisontor für den Schlusspunkt.

Bei den Kiezkickern überzeugte vor allem Boll, bei Dresden hinterließen der Ex-Paulianer Filip Trojan und Robert Koch den besten Eindruck.

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