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Abwehrspieler Heiko Butscher (l.) wechselte in der Winterpause vom SC Freiburg zu Eintracht Frankfurt © getty

Frankfurts Trainer Armin Veh bastelt an der Viererkette. Gegen Eintracht Braunschweig darf ein Neuzugang ran.

Frankfurt - Die Konkurrenz hätte aus Sicht von Eintracht Frankfurt kaum besser spielen könnten:

Der Zweitplatzierte Greuther Fürth ließ beim 1:3 in Dresden (Bericht) Federn, Tabellenführer Düsseldorf kam gegen Außenseiter Ingolstadt nicht über ein 1:1 hinaus.

Die Hessen können nun mit einem Erfolg gegen Eintracht Braunschweig (So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER und ab 19.15 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1) auf Platz zwei springen und auf den Spitzenreiter bis auf einen Punkt heranrücken.

Dafür setzt die Eintracht auf eine runderneuerte Defensive.

Amedick vor Debüt

In der Innenverteidigung wird "Last-minute"-Neuzugang Martin Amedick, der kurz vor Transferschluss vom Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern zu den Hessen wechselte, seinen Einstand geben (SERVICE: Die Wintertransfers der Zweiten Liga).

"Wir gehen davon aus, dass er spielt, zumal es auch noch gegen seinen alten Klub geht", sagte Eintracht-Trainer Armin Veh am Donnerstag.

Auf der linken Außenverteidigerposition könnte der beim SC Freiburg in der Winterpause aussortierte Heiko Butscher beginnen.

Alternativ stünde laut Veh Constant Djakpa bereit.

Idrissou wohl nur Joker

Stürmer Mohamadou Idrissou, mit sieben Saisontreffern der torgefährlichste Stürmer der Hessen, verpasste wegen einer Sprunggelenk-OP weite Teile der Vorbereitung.

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Gegen Braunschweig wird er wohl auf der Ersatzbank Platz nehmen.

"Er sagt, dass er keine Schmerzen mehr hat. Wenn das im Torschusstraining in Ordnung ist, dann kann er sicher sein, dass ich ihn in den Kader nehme", sagte Veh.

Derweil schmerzt der Abgang von Theofanis Gekas zum türkischen Erstligisten Samsunspor die Eintracht zunehmend.

Der Grieche sorgte mit seinen drei Toren beim 3:1 gegen den türkischen Rekordmeister Fenerbahce Istanbul praktisch im Alleingang für den Sieg.

In fünf Spielen erzielte Gekas bereits sechs Treffer für seinen neuen Klub.

Lieberknecht freut sich auf Atmosphäre

Die Braunschweiger wollen dem Favoriten aber mit Macht Paroli bieten.

"Der Platz ist wie ein Teppich und die Atmosphäre im Stadion wird sicherlich großartig sein", sagte Trainer Torsten Lieberknecht.

Und er betonte zugleich: "Wir fahren aber nicht wegen des tollen Stadions nach Frankfurt. Sondern wir wollen dort etwas Zählbares, sprich einen oder besser noch drei Punkte, mitnehmen"

SPORT1 hat die weiteren Fakten zum 20. Spieltag:

Karlsruher SC - Erzgebirge Aue

Der KSC, der mit 43 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga stellt, kassierte unter dem neuen Trainer Jörn Andersen fünf Niederlagen in Folge. Aue blieb zuletzt viermal sieglos (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen).

In bislang elf Spielen gegen Karlsruhe konnten die Erzgebirgler neunmal punkten (fünf Siege, vier Unentschieden).

Hinspiel: 2:0

Eintracht Frankfurt - Eintracht Braunschweig

Von den letzten vier Begegnungen vor der Winterpause konnten die Frankfurter nur eines gewinnen.

Die Heimbilanz der Hessen gegen Braunschweig ist äußerst positiv (14 Siege, fünf Unentschieden, vier Niederlagen). Braunschweig hat von seinen jüngsten drei Auswärtspartien zwei mit 0:3 verloren.

Hinspiel: 3:0

VfL Bochum - Hansa Rostock

Bochum holte in den jüngsten drei Begegnungen sieben Punkte. Rostock, das zuletzt achtmal sieglos blieb, wartet in dieser Spielzeit noch auf seinen ersten Auswärtserfolg.

Von bislang elf Partien in Bochum haben die Hanseaten sechs gewonnen (ein Unentschieden, vier Niederlagen).

Hinspiel: 0:0

(alle So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

1860 München - Energie Cottbus

1860 blieb vor der Winterpause fünfmal ohne ungeschlagen (vier Siege, ein Unentschieden). In Cottbus, das seit vier Begegnungen auf seinen siebten Saisonsieg wartet, feiert Rudi Bommer sein Debüt auf der Trainerbank.

Von den bislang 15 Begegnungen mit den Münchnern konnten die Lausitzer nur fünf gewinnen (drei Unentschieden, sieben Niederlagen).

Hinspiel: 5:0

(Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER)

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