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Paderborns Daniel Brückner (l.) erzielte gegen Union Berlin sein erstes Saisontor © getty

Der SC setzt auch gegen Union seinen Höhenflug fort und zieht mit Düsseldorf gleich. Eine Steigerung nach der Pause entscheidet.

Paderborn - Der SC Paderborn hat seine Erfolgsserie auch nach der Winterpause fortgesetzt und ist auf einen direkten Aufstiegsplatz geklettert.

Die Ostwestfalen bezwangen Union Berlin nach hartem Kampf mit 3:2 (1:1) und verdrängten die SpVgg Greuther Fürth, die bei Dynamo Dresden patzte, vom zweiten Rang.

Damit ist Paderborn seit 16 Spielen ungeschlagen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Tabellenführer Fortuna Düsseldorf, mit 42 Zählern punktgleich mit dem SC, spielt am Samstag beim FC Ingolstadt (ab 12.45 Uhr im LIVE-TICKER). Union bleibt zunächst Siebter (31).

Sehenswertes Freistoß-Tor

"Wir nehmen die Tabelle zur Kenntnis und genießen den Moment", sagte Paderborns Trainer Roger Schmidt.

Vor 7549 Zuschauern gingen die Gastgeber bei Eiseskälte und leichtem Schneefall in der siebten Minute durch einen umstrittenen Foulelfmeter von Torjäger Nick Proschwitz in Führung.

Nachdem der Angreifer in einem eher harmlosen Zweikampf mit Markus Karl zu Fall gekommen war, erzielte er seinen 13. Saisontreffer. (Zusammenfassung immer freitags ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1)

Union-Frust über Schiedsrichter

"Jeder der hier war, hat das alles gesehen. Das habe ich in dieser Form selten erlebt", sagte Unions Trainer Uwe Neuhaus mit Blick auf Schiedsrichter Robert Kempter (Sauldorf), mit dessen Entscheidungen er nicht nur beim frühen ersten Gegentreffer haderte.

Doch die Berliner hielten gut dagegen und kamen durch einen sehenswerten 30-Meter-Freistoß von Torsten Mattuschka (14.), der später die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels sah (79.), verdient zum Ausgleich.

Silvio lässt Union hoffen

Erst nach der Pause schalteten die Paderborner einen Gang höher, und das 2:1 durch Daniel Brückner (50. ) beflügelte das Team von Trainer Roger Schmidt weiter.

Alban Meha (62.) gelang mit einem direkt verwandelten Freistoß die vermeintliche Vorentscheidung, doch Silvio (69.) ließ die Berliner bis zuletzt hoffen.

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