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Offensivmann Robert Koch (l.) spielt seit 2009 bei Dynamo Dresden © imago

Dresden wächst gegen die "Kleeblätter" über sich hinaus und vermasselt ihnen die Tabellenführung. Keeper Hesl hält einen Elfer.

Dresden - Die SpVgg Greuther Fürth hat den zumindest vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze der Zweiten Liga verpasst und droht sogar seinen Platz im Spitzentrio zu verlieren.

Im ersten Spiel nach der Winterpause verloren die Franken mit 1:3 (0:1) beim Aufsteiger Dynamo Dresden, der sich einen Tag nach der Vertragsverlängerung von Trainer Ralf Loose bis 2014 mit dem vierten Spiel in Folge ohne Niederlage ein wenig Luft von den Abstiegsrängen verschaffte (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Robert Koch erzielte mit seinem spektakulären siebten Saisontreffer (5.) die 1:0-Führung und gleichzeitig das erste Zweitliga-Tor des Jahres (Zusammenfassung immer freitags ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1).

Mickael Pote mit Tor Nummer neun in der laufenden Spielzeit (53.) und Zlatko Dedic (73.) machten den Sieg perfekt.

Asamoah bleibt auf der Bank

Für die Fürther, bei denen Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah als Neuerwerbung nach sieben Monaten ohne Pflichtspiel nur auf der Bank saß, traf lediglich Sercan Sararer (62.).

"Wenn man etwas Außergewöhnliches schaffen will, dann muss man auch Außergewöhnliches leisten - das haben wir heute nicht geschafft", resümierte Fürths Trainer Mike Büskens.

Das Fazit von Büskens fiel deutlich aus: "Wir haben verdient verloren. Wenn es so einfach ist, gegen uns Tore zu erzielen, dann darf man sich nicht beklagen. Gedanklich waren wir zumeist einen Schritt zu spät."

Den besseren Kaltstart vor 23.555 Zuschauern erwischten die Sachsen, die ihre erste Chance zu einem sehenswerten Treffer nutzten.

Traumtor von Koch

Roman Bregerie schlug einen langen, aber präzisen Pass aus der eigenen Hälfte auf Koch, der den Ball volley aus 18 Metern über den herauslaufenden Fürther Torhüter Max Grün in das Gehäuse lupfte.

Das Spiel der Fürther wirkte gefälliger, das der Dresdner jedoch wesentlich zielstrebiger.

Dresden war dem 2:0 näher als Fürth dem Ausgleichtreffer.

Nöthe verpasst dicke Chance

Fünf Tage vor dem Viertelfinal-Auftritt der Franken am Mittwoch im DFB-Pokal beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim hatte Christopher Nöte die erste große Chance (51.) zum Ausgleich erst nach dem Wechsel, als er völlig freistehend aus kurzer Distanz neben das Tor köpfte 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Im Gegenzug schloss Pote einen Dresdner Konter zum 2:0 ab. Als der Fürther Bernd Nehrig in der Schlussphase mit einem Handelfmeter (79.) an Dynamo-Keeper Wolfgang Hesl scheiterte, war das Spiel endgültig entschieden.

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