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Der VfL Bochum feierte gegen Hansa Rostock den achten Saisonsieg © getty

Trotz einer Leistungssteigerung gibt es für Hansa in Bochum nichts zu holen. Neuzugang Gelaschwili erzielt den Siegtreffer.

Bochum - Hansa Rostock taumelt weiter Richtung Drittklassigkeit.

Der Aufsteiger aus Mecklenburg verlor sein Auswärtsspiel beim VfL Bochum (Zusammenfassung immer sonntags ab 19.15 Uhr im TV auf SPORT1) etwas unglücklich mit 1:2 (0:1) und wartet seit nunmehr neun Spielen auf einen Sieg. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der Trainerwechsel von Peter Vollmann zu Wolfgang Wolf hat angesichts von nur einem Punkt aus drei Partien zumindest auf dem Papier kaum Wirkung erzielt. 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

"Wir hätten hier einen Punkt verdient gehabt, aber leider konnten wir den nicht mitnehmen. Aber wir werden weiterarbeiten und positiv nach vorne blicken", sagte Rostocks Kapitän Sebastian Pelzer.

Joker Gelaschwili sticht

Spielerisch wusste Hansa jedoch vor allem in der zweiten Halbzeit zu überzeugen, als der Klub durch den ersten Treffer des Neuzugangs Freddy Borg (63.) noch zum zwischenzeitlichen Ausgleich kam.

Zuvor hatte Giovanni Federico (19.) den VfL in Führung gebracht.

Bochums eingewechselter Neuzugang Nika Gelaschwili erzielte dann aber mit seiner zweiten Ballberührung per Hackentrick das 2:1 (75.) für den VfL.

Mintal patzt peim Elfmeter

Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Marek Mintal vergab in der 43. Minute die große Chance für Hansa zum früheren Ausgleich, als er einen Handelfmeter vergab.

Bochums Trainer Andreas Bergmann wetterte über den umstrittenen Elfmeterpfiff derart heftig, dass er von Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) aus dem Innenraum verwiesen wurde.

Freistoßtrick zur Führung

Vor 12.819 Zuschauern versteckten sich die Gäste, die mit drei neuen Spielern in der Startelf begannen, nicht.

Nach etwa zehn Minuten wachte jedoch auch Bochum auf und kam nicht unverdient zur Führung.

Nach einem feinen Freistoßtrick hatte Federico etwas Glück, dass der Ball vom Innenpfosten ins Rostocker Tor prallte.

Danach hatte Stürmer Mirkan Aydin das 2:0 auf dem Fuß (34.).

Neuzugang Borg überzeugt

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Rostocker den Druck und hatten gleich in der 46. Minute eine gute Chance durch Neuzugang Freddy Borg.

Der Schwede zielte bei seinem Linksschuss aber genau auf VfL-Torhüter Andreas Luthe. Die Gastgeber stellten dagegen das

Fußballspielen fast ein und kassierten folgerichtig den Ausgleich.

Ausschreitungen vor dem Spiel

Als beste Spieler zeichneten sich beim VfL Luthe und Holmar Örn Eyjolfsson aus. Rostock hatte in Borg und Edisson Jordanov seine auffälligsten Spieler.

Überschattet wurde die Partie durch Ausschreitungen von Hooligans vor dem Anpfiff.

Die Polizei musste vor dem Stadion Tränengas einsetzen, um die Randalierer unter Kontrolle zu bringen.

Die Polizei nannte zunächst keine Details. Ob es zu Festnahmen oder Verletzten gekommen war, konnte auch von Vereinsseite zunächst nicht bestätigt werden.

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