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Frankfurts Amri (l.) lässt Ingolstadts Schäfer stehen und erzielt sein erstes Tor © imago

Der FSV erarbeitet sich viele Torchancen, nutzt aber nur eine. Amris Treffer gleicht Ingolstadts Joker kurz vor Schluss aus.

Frankfurt - Der FSV Frankfurt muss auch nach dem Heimdebüt seines neuen Trainers Benno Möhlmann weiter auf den ersten Erfolg vor eigenem Publikum warten.

Im elften Heimspiel der Saison kamen die Hessen im Abstiegsduell mit Möhlmanns Ex-Klub FC Ingolstadt nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und verpassten damit eine Woche nach dem 2:1 beim MSV Duisburg die Chance auf ein größeres Polster zu den Abstiegsrängen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Zwar ging der FSV durch Chadli Amris ersten Saisontreffer (38.) in Führung, doch verlängerte Ingolstadts Ausgleich durch Ahmed Akaichi (88.) die Serie der bis November von Möhlmann betreuten Bayern auf nunmehr vier Spiele ohne Niederlage.

"Das war unnötig wie ein Kropf", sagte Möhlmann: "Wir haben vergessen, das zweite Tor zu machen und bei einem Konter der Ingolstädter einen Fehler gemacht. Es war sicher mehr drin als ein Punkt, aber ich freue mich, dass wir von der Leistung her wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben."

FSV kämpferisch

Vor 3027 Zuschauern am Bornheimer Hang waren die Hausherren lange die tonangebende Mannschaft.

Möhlmanns Team bestätigte die positiven Eindrücke aus Duisburg und überzeugte insbesondere durch eine kämpferisch überzeugende Vorstellung.

Die Hausherren erarbeiteten sich in der ersten Halbzeit immerhin zwölf Torchancen und wurden durch die Einzelaktion Amris belohnt.

Glücklicher Ausgleich

Ingolstadt konnte sich in der vom Kampf um den Klassenerhalt geprägten Begegnung nur selten vom Druck der Gastgeber befreien und kam entsprechend selten zu Entlastungsangriffen, sodass der Ausgleich für die auswärts noch sieglosen Gäste durchaus glücklich war.

Dem Tor ging ein Fehler von FSV Keeper Patric Klandt voraus, der unnötig aus seinem Tor eilte.

Beste Frankfurter waren die Offensivkräfte Marcel Gaus und Amri 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

In Ingolstadts Mannschaft ragten Schlussmann Ramazan Özcan trotz eines Stellungsfehlers bei Amris Torerfolg und der zur Pause eingewechselte Joker Akaichi heraus.

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