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Union Berlin siegt im Treffen der Ost-Klubs mit 4:0 gegen Dynamo Dresden © getty

Union revanchiert sich für die Hinspielpleite gegen Dynamo. Nach der Führung per Elfmeter spielen die Berliner aus einem Guss.

Berlin Union Berlin hat in der Zweiten Liga die Erfolgsserie von Dynamo Dresden (So., ab 19.15 Uhr Zusammenfasung im TV auf SPORT1)gestoppt.

Die Eisernen setzten sich mit 4:0 (1:0) durch. Christopher Quiring (45., Handelfmeter) sorgte für das Führungstor der Gastgeber, die nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder dreifach punkten konnten. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Das Handspiel war dem Österreicher Clemens Walch im Zweikampf mit Tijani Belaid im Strafraum unterlaufen.

"Wichtig, gut ins neue Jahr zu starten"

"Für uns war es wichtig, die drei Punkte zu holen und gut ins neue Jahr zu starten", sagte Union-Trainer Uwe Neuhaus.

Dresdens Fiel meinte: "Das Tor kurz vor der Halbzeit tat richtig weh. Wenn du dann das zweite und dritte Tor erzielst, läuft der Ball fast alleine. So geht auch das Ergebnis auch in dieser Höhe in Ordnung."

Terrode trifft doppelt

Simon Terodde (66./76.) und der Kolumbianer John Jairo Mosquera (59.) machten vor 18.432 Zuschauern in der ausverkauften Alten Försterei mit ihren Treffern alles klar.

Die Vorarbeit zum 2:0 hatte Terodde geleistet, Quiring war Passgeber vor dem 3:0, ehe Terodde nach einem von Cristian Fiel abgefälschten Chinedu-Ede-Schuss abstaubte.

Rückschlag für Dresden

Die Sachsen verloren erstmals nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage.

Dem 1. FC Union, der mit 34 Punkten weiterhin den siebten Tabellenplatz belegt, gelang damit eindrucksvoll die Revanche für die 0:4-Hinspielpleite in Dresden.

Im 54. Ostduell gegen Dresden war es der zwölfte Union-Sieg bei 15 Unentschieden und 27 Niederlagen.

Quiring und Terrode stark

Die Berliner diktierten über weite Strecken das Geschehen und überbrückten mit schnellen Kombinationen das Mittelfeld.

Die Führung nach 45 Minuten war durchaus verdient. Dynamo kam nicht wie gewohnt zum Zug, hatte Probleme im Spielaufbau und konnte die Union-Abwehr kaum einmal in Gefahr bringen.

Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Eisernen am Drücker. Union hatte das Spiel mit viel Laufbereitschaft und flüssigen Kombinationen im Griff.

Die herausragenden Kräfte hatten die Berliner in Terodde und Quiring.

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