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KSC-Spieler Timo Staffeldt verlässt mit seiner Mannschaft die Abstiegsplätze © imago

Trotz schwacher erster Hälfte setzt der KSC auch gegen Cottbus den Aufwärtstrend fort. Die Lausitzer rutschen weiter ab.

Karlsruhe - Der abstiegsbedrohte Zweitligist Karlsruher SC bleibt im Jahr 2012 in der Erfolgsspur und hat zumindest für eine Nacht die Abstiegsplätze der Zweiten Liga verlassen.

Gegen Energie Cottbus gewann die Mannschaft von Jörn Andersen mit 2:0 (0:0) (Fr., ab 22.30 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1) und holte damit aus drei Spielen seit der Winterpause sieben Punkte. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Gäste aus Cottbus blieben dagegen auch im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Rudi Bommer ohne Sieg, insgesamt warten die Lausitzer bereits seit sieben Partien auf einen Erfolg.

Die Tore für den KSC erzielten Klemen Lavric (50.), der erst durch den kurzfristigen Ausfall von Christian Timm in die Startelf gerutscht war, und Alexander Iashvili (57.).

"Im falschen Film"

"Ich dachte, ich bin im falschen Film", klagte Bommer nach der Partie: "In der ersten Halbzeit waren wir klar besser und machen dann nach der Pause ganz dumme Fehler. Ich muss die Ernsthaftigkeit meiner Spieler hinterfragen."

Sein Gegenüber Andersen freute sich über einen gelungenen taktischen Kniff. "In der Pause haben wir das System im Mittelfeld umgestellt und die Raute aufgegeben. Danach lief es viel besser", sagte der Norweger.

Energie zunächst besser

Vor 11.880 Zuschauern im Karlsruher Wildpark waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit die schwächere Mannschaft.

Cottbus hatte das Spiel auch ohne den gelb-gesperrten Kapitän Marc-Andre Kruska unter Kontrolle. Klare Torchancen waren jedoch zunächst Mangelware, einzig Daniel Adlung scheiterte per Direktabnahme an KSC-Torwart Dirk Orlishausen (26. Minute).

Nach Wiederanpfiff nahm die Partie deutlich an Tempo auf.

Iashvili mit Tor und Vorlage

Leandro Bittencourt traf für Cottbus das Außennetz (47.), nur wenig später leistete Ishvili auf der anderen Seite die sehenswerte Vorlage zu Lavrics Treffer.

Aus spitzem Winkel vergab dann Dennis Sörensen die Möglichkeit auf den Ausgleich (53.), bevor der Georgier Iashvili mit einem gefühlvollen Schuss aus 16 Metern traf.

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