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Die Rostocker freuen sich über einen erkämpften Punkt im Schneetempel Tivoli © getty

Wegen starkem Schneefall wird die Partie erst 40 Minuten später angepfiffen. Rostock und Aachen stecken weiter unten fest.

Aachen - Hansa Rostock hat im Abstiegskampf weiter Hoffnung geschöpft.

Eine Woche nach dem Sieg gegen den MSV Duisburg erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Wolf am 22. Spieltag in einer ganz schwachen Partie bei Alemannia Aachen ein 0:0, bleibt aber Tabellenletzter(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Für die Aachener war es bereits die siebte Partie in Folge ohne Niederlage (So., ab 19.15 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1). Trotzdem muss sich das Team von Trainer Friedhelm Funkel weiter nach unten orientieren.

40 Minuten Verspätung

Der Traditionsklub hat nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Schiedsrichter Markus Wingenbach hatte das Spiel wegen starken Schneefalls mit einer Verspätung von rund 40 Minuten angepfiffen 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Weil die Spieler mit dem holprigen und glitschigen Untergrund am Tivoli sichtlich zu kämpfen hatten, sahen die 14.178 Zuschauer eine äußerst niveauarme Partie. Torraumszenen blieben Mangelware.

"Es war absolut irregulär, hier heute zu spielen, vor allem in der ersten Hälfte", beschwerte sich Aachens Benjamin Auer, "unter halbwegs normalen Verhältnissen hätten wir gewonnen, weil wir die spielerisch bessere Mannschaft sind."

Aufregung nicht nicht gegebenem Elfer

Ein nicht gegebener Elfmeter für Aachen sorgte in der ersten Halbzeit noch für die größte Aufregung, nachdem Stürmer Benjamin Auer im Strafraum zu Fall gekommen war.

Mit zunehmender Spieldauer baute das Funkel-Team zwar weiteren Druck auf, ohne aber die ganz große Gefahr für das Rostocker Tor zu entwickeln. Nach heftigem Schneefall hatte die Partie lange auf der Kippe gestanden.

Beide Teams wollten Spielabsage

Beide Teams hatten offenbar den Wunsch geäußert, nicht spielen zu wollen.

Darunter, dass die Begegnungen doch ausgetragen wurde, leidet nun vor allem die Alemannia: Der Rasen war nach 90 Minuten arg ramponiert. Tobias Feisthammel und Bas Sibum waren bei Aachen die Besten, bei Rostock überzeugten Timo Perthel und Michael Wiemann.

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