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Stefan Aigner (M.) erzielte gegen Düsseldorf sein 8. Saisontor © getty

1860 stürzt den bisherigen Tabellenführer Düsseldorf und verkürzt den Rückstand auf Rang drei. Die Fortuna rutscht weit ab.

München - Herbst- und Wintermeister Fortuna Düsseldorf ist nach nur drei Spielen im Jahr 2012 komplett aus den Aufstiegsrängen rausgefallen.

Die in der Rückrunde noch sieglosen Rheinländer verloren bei 1860 München mit 1:2 (1:1) und stürzten damit vom ersten auf den vierten Tabellenplatz.

Auf Spitzenreiter Eintracht Frankfurt haben die Fortunen zwar nur zwei Zähler Rückstand, dafür haben sie im Gegner von Sonntag nun noch einen ernsthaften Rivalen mehr im Aufstiegskampf (So., ab 19.15 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1).

Die "Löwen" haben als bestes Rückrundenteam nur noch sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und noch ein Nachholspiel in der Hinterhand (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Aigner bringt "Löwen" in Führung

Die Tore für 1860, das sechs der letzten sieben Spiele gewann und dabei ungeschlagen blieb, erzielten Stefan Aigner (6.) und Necat Aygün (80.).

"Was wir hier gezeigt haben, war ein Vorzeigespiel", sagte Torschütze Aigner.

Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Maximilian Beister erzielt (44.) (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Meier trotz Niederlage zufrieden

"In der ersten Hälfte hätten wir den Deckel bereits drauf machen müssen. Eine Standardsituation hat dann am Ende den Ausschlag gegeben", meinte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier.

"Das frühe 0:1 hat uns nicht aus dem Rhythmus gebracht. Ich kann der Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen. Nur hätten wir unsere Chancen besser nützen müssen."

Harte Partie zu Beginn

21.400 Zuschauer sahen eine ereignisreiche und umkämpfte erste Hälfte. Auch ohne den von zahlreichen Rivalen zuletzt als "Provokateur" gebrandmarkten Ex-Löwen Sascha Rösler (Gelb-Rot-Sperre) gab es allein in der ersten Halbzeit fünf Gelbe Karten zu notieren.

Die Gastgeber hatten durch das Tor von Aigner nach sehenswerter Vorarbeit von Kevin Volland einen Start nach Maß erwischt, doch die Fortuna zeigte sich keineswegs geschockt.

Assani Lukimya traf per Kopfball die Latte (13.), kurz vor der Pause belohnte Beister aus dem Gewühl heraus mit dem Ausgleich die Bemühungen seines Teams.

Aygün mit Glück im Bunde

Nach dem Wechsel dasselbe Bild: Beide Teams blieben engagiert, es gab Chancen auf beiden Seiten. Die größte vergab Volland, der aus kurzer Distanz an die Latte köpfte.

Auch Aygüns Kopfball ging zunächst gegen die Latte, prallte aber von da ins Tor.

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