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Der MSV Duisburg hat nun bereits seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen © imago

Dresden nutzt gegen den MSV die Fehler eiskalt und verschafft sich Luft. Die "Zebras" kassieren die vierte Pleite in Serie.

Dresden - Einen Tag nach dem Sieg am grünen Tisch beim DFB-Bundesgericht hat sich Dynamo Dresden wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet.

Mit dem 2:0 (0:0) über den MSV Duisburg (Fr., ab 22.30 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1) festigte der Aufsteiger seinen zehnten Tabellenplatz und hat nach dem Doppelschlag durch Pavel Fort (57.) und Zlatko Dedic (59.) nun elf Punkte Vorsprung vor dem Relegationsrang.

Für die Duisburger war es bereits die vierte Niederlage in Folge. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Im Jahr 2012 warten die Zebras damit weiterhin auf den ersten Punktgewinn und geraten immer mehr in den Abstiegskampf - der Vorsprung des Pokalfinalisten aus dem Vorjahr auf den Relegationsplatz beträgt nur zwei Punkte.

Magerkost in Dresden

Beide Mannschaften boten den 21.500 Zuschauern über weite Strecken der Partie Magerkost.

In einer chancenarmen ersten Halbzeit hatten die Gastgeber in der 13. Minute die große Gelegenheit zur Führung.

Völlig freistehend scheitere Pavel Fort am glänzend parierenden Torhüter Felix Wiedwald.

Duisburg verunsichert

Viel mehr gab es in der ersten Hälfte nicht zu bestaunen. Den Gästen aus Duisburg war die Verunsicherung deutlich anzumerken.

Im Spielaufbau offenbarten die Zebras große Schwächen. Die Gastgeber agierten allerdings ähnlich ungefährlich.

Doppelschlag entscheidet

In der zweiten Hälfte konnte Dresden mit einem Doppelschlag das Spiel für sich entscheiden. 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Erst erzielte Fort nach einer Flanke von Robert Koch per Kopfball das 1:0 für Dynamo. Nur zwei Minuten später besorgte Dedic die Vorentscheidung.

Kirsten glänzt als Vorbereiter

Die Vorbereitung zum 2:0 kam ausgerechnet von Torhüter Benjamin Kirsten, der nur aufgrund einer Verletzung von Wolfgang Hesl zwischen die Pfosten durfte.

"Das war natürlich unheimlich schön für mich. Es ist eine Ehre für diesen Verein und vor diesen Zuschauern spielen zu dürfen. Wenn man alles zusammenfasst, ist das ein sehr großer Tag für mich", sagte der Sohn von Stürmerlegende Ulf Kisten.

Revanche für die Hinspiel-Pleite

Die schwachen Dusiburger hatten diesem Rückschlag nichts entgegenzusetzen.

Die Dresdner konnten sich damit auch für das 0:3 aus dem Hinspiel revanchieren und haben in den vergangenen sieben Heimspielen nur eine Niederlage kassiert.

Kirsten überzeugt

Beste Spieler für Dynamo Dresden waren Torhüter Benjamin Kirsten und Torschütze Fort.

Beim MSV Duisburg konnten Abwehrspieler Bruno Soares und Daniel Brosinski gefallen.

Am Donnerstag hatte das DFB-Bundesgericht das Urteil des Sportgerichts revidiert: Nach den Krawallen von Dortmund darf Dynamo nun doch in der kommenden Saison am DFB-Pokal teilnehmen.

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