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Gegen Eintracht Frankfurt feierten die Paderborner schon den 13. Saisonsieg © imago

Die Gastgeber melden sich beeindruckend zurück im Aufstiegskampf, während die Fankfurter den Sprung zurück an die Spitze verpassen.

Paderborn - Eintracht Frankfurt hat die Rückkehr an die Tabellenspitze in der Zweiten Liga verpasst, der SC Paderborn sich indes im Aufstiegsrennen nachhaltig in Erinnerung gebracht (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Im hochklassigen Spitzenspiel der 23. Runde besiegten die Ostwestfalen den Bundesliga-Absteiger mit 4:2 (2:2) und schlossen nach Punkten zu den Hessen auf. Die Eintracht auf Rang zwei und Paderborn auf dem vierten Platz trennen lediglich die Tordifferenz.

Torjäger Nick Proschwitz mit seinem 15. Treffer (18.), Mehmet Kara (18.), Lukas Rupp (58.) und Jens Wemmer (64.) sicherten den seit zehn Heimspielen ungeschlagenen Paderbornern den 13. Saisonsieg.

Erste Eintracht-Pleite 2012

Benjamin Köhler (26.) und Alexander Meier (42.) trafen für die Hessen, die ihre erste Niederlage im neuen Jahr kassierten (Zusammenfassung So., ab 19.15 Uhr im TV auf SPORT1).

"Wunderschöne Tore, ein tolles Spiel. Es freut mich, dass die Mannschaft in diesem besonderen Rahmen alles abgerufen hat. Dass wir Frankfurt so beherrschen können, habe ich nicht erwartet", sagte Paderborns Trainer Roger Schmidt.

Eintracht-Coach Armin Veh stellte fest: "Wir haben keinen Zugriff auf das Spiel gehabt und in den Zweikämpfen nicht dagegengehalten."

Acht verletzte Spieler

Die ersatzgeschwächten Ostwestfalen, die auf acht verletzte Spieler verzichten mussten, erwischten vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena einen Traumstart. Proschwitz schloss die erste sehenswerte Kombination über Kara und Alban Meha erfolgreich ab.

Nur zwölf Minuten später traf Kara mit einem Schuss aus 20 Metern, nachdem Proschwitz den Ball an der Strafraumgrenze eigentlich schon verloren hatte.

Antwort der Gäste

Doch die Frankfurter schüttelten sich nur kurz und antworteten mit bedingungsloser Offensive: Nach Köhlers Freistoß aus 18 Metern in den Winkel traf auch Eintracht-Torjäger Meier. Sein zwölftes Saisontor bedeutete den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich.

Nach der Pause knüpfte Paderborn nahtlos an die starke Anfangsphase an. Fast im Minutentakt rollten die Angriffe auf das Frankfurter Tor. Einen Traumpass von Proschwitz nutzte Rupp zur erneuten Führung, Wemmer schloss die schönste Kombination mit dem 4:2 ab.

SCP könnte höher gewinnen

Danach bot sich den Gastgeber mehrmals die Gelegenheit, das Resultat noch höherzuschrauben.

Bei den Gastgebern verdienten sich Wemmer und Meha die besten Noten. Beim Team von Trainer Armin Veh gefiel neben Torhüter Oka Nikolov Torschütze Meier.

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