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Der FSV Frankfurt erzielt den ersten Heimsieg der Saison und rückt in der Tablle vor © imago

Micanski und Cinaz bringen den FSV auf die Siegerstraße. Frankfurt verlässt die Abstiegsränge, der KSC schludert in der Abwehr.

Frankfurt - Mit dem ersten Heimsieg der Saison hat Zweitligist FSV Frankfurt den Sprung von den Abstiegsrängen geschafft.

Im Kellerduell gegen den Karlsruher SC feierten die Hessen einen verdienten 2:1 (2:0)-Erfolg. Ilian Micanski (33.), Samil Cinaz (43.) trafen vor 6089 Zuschauern für den FSV, Simon Zoller (72.) erzielte das Tor für den KSC. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Gäste rutschten nach ihrer ersten Niederlage im Jahr 2012 auf einen direkten Abstiegsplatz ab.

Möhlmann: Sind auf gutem Weg

"Ich bin froh, dass wir heute gewonnen haben. Wir waren von Anfang an gut im Spiel. In der zweiten Halbzeit hätte ich mir gewünscht, dass wir souveräner auftreten. Aber wir sind auf dem Weg, unser Ziel zu erreichen", sagte FSV-Trainer Benno Möhlmann.

KSC-Coach Jörn Andersen war hingegen nicht zufrieden: "Wir waren zu ängstlich. Wenn wir so weiterspielen, werden wir noch große Probleme bekommen."

Amri verletzt

Von Beginn an zeigten sich die Gastgeber, bei denen im ersten Durchgang Chadli Amri mit einem Schien- und Wadenbeinbruch ausgewechselt werden musste, gut erholt von der 1:6-Pleite im Derby gegen Eintracht Frankfurt und waren das engagiertere und druckvollere Team.

Trotzdem dauerte es bis zur 33. Minute, ehe Micanski per Kopf zur verdienten Führung traf. Nach einem Eckball gelang Cinaz mit einem Hacken-Tor der 2:0-Pausenstand (So., ab 19.15 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1).

KSC zu ungefährlich

Nach einer ganz schwachen Leistung im ersten Durchgang bekamen die Gäste die Partie in der zweiten Halbzeit etwas besser in den Griff, blieben vor dem FSV-Tor aber weiter zu ungefährlich.

Den Frankfurtern reichte eine engagierte, aber in keinem Fall überragende Leistung, um den Gegner zu beherrschen.

Zoller gelingt Anschluss

Dem zur Pause eingewechselten Zoller gelang noch der Anschlusstreffer.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff hatte Zafer Yelen das dritte Frankfurter Tor auf dem Fuß, doch KSC-Keeper Dirk Orlishausen fischte seinen Freistoß aus dem Winkel.

Cinaz und und Yelen waren die besten Spieler der Gastgeber, auf der anderen Seite überzeugten mit Abstrichen nur Zoller und der bemühte Klemen Lavric.

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