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Fin Bartels (r.) spielt seit 2010 in Hamburg beim FC St. Pauli © getty

St. Pauli gerät durch ein torloses Nordderby im Aufstiegskampf ins Hintertreffen. Braunschweig kann nicht mehr gewinnen.

Hamburg - Die Aufstiegsambitionen des FC St. Pauli haben einen Dämpfer erhalten.

Trotz überlegener Spielweise kamen die drittplatzierten Hamburger im Zweitliga-Nordderby gegen Eintracht Braunschweig nicht über ein 0:0 hinaus.

Für die Niedersachsen war dieses Remis bereits die sechste Partie in Folge ohne Sieg (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Vor 24.487 Zuschauern am ausverkauften Millerntor konnten sich die Gäste in erster Linie bei Torhüter Daniel Davari bedanken, dass sie ohne Gegentor blieben.

Davari im Brennpunkt

Insbesondere in der ersten Halbzeit stand der Keeper mehrfach im Brennpunkt des Geschehens und wehrte gegen Max Kruse (7.) und Kevin Schindler (42.) bravourös ab. Besonders in dieser Phase vermissten die Hanseaten ihren verletzten Torjäger Marius Ebbers.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser in die Partie und hatten Pech, als Mittelfeldspieler Julius Reinhardt in der 46. Minute nur den rechten Außenpfosten traf (So., ab 19.15 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1).

Kruses Schuss knapp vorbei

Elf Minuten später strich auf der anderen Seite ein Flachschuss von Kruse knapp am Eintracht-Gehäuse vorbei.

"Die Einstellung hat schon gestimmt, aber wir haben den Ball einfach nicht über die Linie gekriegt", sagte St. Pauli-Kapitän Fabian Boll, der beim nächsten Auswärtsspiel gegen 1860 München wegen einer Gelbsperre pausieren muss.

Lob von Lieberknecht

Braunschweigs Trainer Thorsten Lieberknecht lobte sein Team: "Dies ist ein Punktgewinn, der Selbstvertrauen gibt. Es war besonders taktisch eine hervorragende Leistung."

Neben Davari verdienten sich beim Tabellen-Achten Mirko Boland sowie Deniz Dogan eine gute Note. St. Paulis beste Akteure waren Kruse und Moritz Volz.

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