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Alexander Meier (r.) erzielte gegen Bochum bereits sein 16. Saisontor © getty

Frankfurt lässt Bochum bereits im ersten Abschnitt keine Chance und legt drei Tore vor. Meier schraubt sein Konto in die Höhe.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat für mindestens eine Nacht die Tabellenspitze der Zweiten Liga erobert und kann allmählich die Aufstiegsparty planen.

Die Hessen gewannen gegen den VfL Bochum souverän mit 3:0 (3:0) und vergrößerten durch den fünften Sieg in Folge den Abstand auf einen Nicht-Aufstiegsplatz auf zehn Punkte. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Während die SpVgg Greuther Fürth die Eintracht am Samstag mit einem Sieg bei Erzgebirge Aue wieder von Platz eins verdrängen kann, befinden sich die Bochumer im freien Fall in Richtung Abstiegszone. (Fr., ab 22.30 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1)

Idrissou eröffnet per Kopf

Nach nur einem Punkt aus den letzten sechs Spielen scheint auch der Posten von Trainer Andreas Bergmann nicht mehr sicher.

Mohammadou Idrissou brachte die Eintracht vor 39.300 Zuschauern in der 19. Minute per Kopf in Führung.

Alexander Meier mit seinem 16. Saisontor (32.) und Erwin Hoffer (35.) machten schon vor der Pause mit ihren Toren alles klar.

"Ich kann mit dem Aufstiegsgerede gar nichts anfangen", sagte Eintracht-Trainer Armin Veh und war bemüht, keine Euphorie aufkommen zu lassen: "Fußball ist Wochengeschäft, Fußball ist Psychologie. Wir müssen weiter hochkonzentriert zur Sache gehen."

Bochumer Abwehrfehler

Dabei hatten die von großen Verletzungssorgen geplagten Bochumer sogar noch gut mitgespielt, gerieten nach Abwehrfehlern aber dennoch hoffnungslos in Rückstand.

Der Japaner Takashi Inui, der angeblich auf der Wunschliste des 1. FC Nürnberg steht, hatte bei einem Schuss an den Pfosten Pech.

Auf der Gegenseite spielte die Eintracht dagegen beeindruckend effizient, ohne zu glänzen.

Frankfurt verwaltet das Resultat

Nach der Pause verflachte das Spiel.

Die Gastgeber verwalteten den Vorsprung mit Leichtigkeit, die frustrierten Bochumer hatten nichts mehr entgegenzusetzen.

Bei den Westfalen wusste einzig Inui zu überzeugen. Bei den Frankfurtern ragten Idrissou, der in der Pause angeschlagen ausgewechselt wurde, und Constant Djakpa heraus.

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