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Torwart Lukas Kruse (r.) spielt seit 2010 beim SC Paderborn © getty

Beim 0:0 in Braunschweig bleibt der SCP im vierten Spiel in Folge ohne Sieg. Die Eintracht kämpft mutig, ist aber zu harmlos.

Braunschweig - Der SC Paderborn gerät im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga immer weiter ins Hintertreffen.

Die Ostwestfalen mussten sich zum Auftakt des 28. Spieltages mit einem 0:0 bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig begnügen und warten damit bereits seit vier Spielen auf einen Sieg (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Mit 51 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt als Tabellenfünfter zwar nach wie knapp hinter dem punktgleichen Vierten FC St. Pauli und dem Dritten Fortuna Düsseldorf (53), diese beiden Teams können aber im direkten Duell am Montag ihren Vorsprung vor dem SCP ausbauen.

"Wir haben keine Drucksituation, von daher traue ich meiner Mannschaft nach so einem Spiel wie heute alles zu", sagte SCP-Coach Schmidt, der mit dem Punkt durchaus zufrieden war.

Merkel trifft die Latte

Vor 20.353 Zuschauern neutralisierten sich die beiden Teams vor der Pause. Die beste Möglichkeit hatten die Hausherren, für die Pierre Merkel in der 33. Minute per Kopf nur die Latte traf.

Für die Gäste, bei denen in Florian Mohr, Sören Gonther und Markus Palionis sowie dem gesperrten Christian Strohdiek alle gelernten Innenverteidiger ersetzt werden mussten und zudem kurzfristig auch noch Kapitän Markus Krösche ausgefallen war, vergab Nick Proschwitz eine gute Gelegenheit (ab 22.30 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1).

Der Goalgetter scheiterte aber in der 22. Minute an Eintracht-Torwart Daniel Davari 35464 (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige) .

Gerechtes Remis

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Besuchern ein ähnliches Bild.

Beide Teams waren um eine Treffer bemüht, die klaren Chancen fehlten aber hüben wie drüben. Am Ende war das Remis gerecht.

Beste Akteure bei den Braunschweigern, die im achten Spiel nacheinander ungeschlagen blieben, waren Deniz Dogan und Norman Theuerkauf.

Bei den Ostwestfalen überzeugten vor allem Ersatzkapitän Enis Alushi in ungewohnter Rolle als Innenverteidiger und Sören Brandy.

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