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Keeper Boy Waterman kassierte Aachens 38. Gegentor der laufenden Saison © imago

Die Alemannia kassiert gegen Dresden die fünfte Niederlage in Folge und hängt im Tabellenkeller fest. Die Offensive enttäuscht.

Aachen - Alemannia Aachen hat im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga den nächsten schweren Rückschlag erlitten.

Zum Auftakt des 28. Spieltages verlor das Team von Trainer Friedhelm Funkel gegen Dynamo Dresden mit 0:1 (0:0) und kassierte damit die fünfte Niederlage in Folge (Die Zusammenfassung ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1).

Die Aachener, die vor der Begegnung eigens ein zweitägiges Trainingslager in Belgien absolviert hatten, bleiben damit auf Relegationsplatz 16 und können bei einem Sieg des Karlsruher SC gegen Union Berlin am Sonntag sogar noch auf einen direkten Abstiegsplatz rutschen.

Dynamo erzielte durch Angreifer Zlatko Dedic (59.) den ersten Treffer nach drei Spielen ohne eigenes Tor und festigte mit dem Sieg Rang neun (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Meijer lässt Zweifel an Funkel aufkommen

"Die Mannschaft war recht verunsichert. Das ist kein gutes Zeichen", sagte Sportdirektor Eric Meijer bei SPORT1 und ließ Zweifel an einer Fortsetzung an der Zusammenarbeit mit Trainer Friedhelm Funkel aufkommen.

Der Coach vermisste bei seiner Mannschaft den Willen. "Wir müssen geiler darauf sein, Tore zu machen", sagte Funkel bei SPORT1.

Schwache Partie

18.572 Zuschauer im Aachener Tivoli sahen in der ersten Hälfte eine schwache Begegnung ohne echte Höhepunkte.

Beiden Mannschaften fehlte es in der Offensive merklich an kreativen Ideen, wirkliche Tormöglichkeiten blieben auf beiden Seiten aus.

"Wir haben von den zwei Chancen eine genutzt und hinten alles rausgehauen", analysierte Dresdens sicherer Rückhalt Torhüter Benjamin Kirsten bei SPORT1.

Auer vergibt Ausgleichschance

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich beide Teams etwas und zeigten zumindest eine ansprechende kämpferische Leistung.

Bei den Hausherren war nach dem Gegentor das erhoffte Aufbäumen gegen den Abstieg nur selten zu erkennen. Gute Möglichkeiten zum Ausgleich wie durch Benjamin Auer, der den Ball aus drei Metern am Tor vorbeischob (64.), waren Mangelware.