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Rostocks Enrico Kern (M.) erzielte per Elfmeter den 2:2-Ausgleich © getty

Im Aufeinandertreffen der beiden Ex-Bundesligisten geht der MSV zweimal in Führung, doch beide Male kommt Hansa wieder zurück.

Duisburg - Für den MSV Duisburg hat das "Unternehmen Wiederaufstieg" mit einer Enttäuschung begonnen.

Zum Abschluss des ersten Spieltages der Zweiten Liga kamen die "Zebras" im Duell der Bundesliga-Absteiger gegen Hansa Rostock trotz zweimaliger Führung nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus.

Hansa untermauerte damit seinen Ruf als Angstgegner und ist nunmehr seit sieben Spielen gegen die Duisburger ungeschlagen. Den letzten MSV-Sieg gegen Rostock gab es am 5. März 1999. Zudem verlor das Team von Trainer Rudi Bommer auch noch den argentinischen Abwehrspieler Fernando Avalos durch eine Rote Karte (57.).

Schnelle Führung

Vor 15.149 Zuschauern in der spärlich besetzten MSV-Arena erwischten die Gastgeber in beiden Durchgängen jeweils einen Blitzstart.

In der vierten Minute erzielte Sandro Wagner das 1:0. Doppeltes Pech für die Gäste aus Rostock: Zunächst übersah Schiedsrichter Babak Rafati eine Abseitsposition von Markus Brzenska, danach traf Enrico Kern mit einem verunglückten Befreiungsschlag nur Chinedu Ede, der dann Wagner mustergültig bediente.

Glücklicher Ausgleich

Danach hatten die Gäste aber Glück, dass Dorge Kouemaha (8.) nur den Pfosten und erneut Wagner (44.) nur die Latte trafen.

Fünf Minuten vor der Pause traf Regis Dorn etwas überraschend zum 1:1-Ausgleich.

Kern verwandelt Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel brachte Cedrick Makiadi den MSV nach einem Abwehrfehler der Rostocker wieder schnell in Führung (48.), die diesmal aber nur neun Minuten hielt.

Als der bereits verwarnte Avalos im Strafraum Dorn umrempelte, entschied Rafati auf Elfmeter und Rot für den Argentinier.

Für den Duisburger wäre die artie allerdings auch bei seiner zweiten Gelben Karte vorzeitig beendet gewesen wäre.

Kern verwandelte schließlich den Elfmeter zum 2:2-Ausgleich.

Sieben Neue

Beste Akteure beim MSV, der mit insgesamt sieben Neuzugängen die Partie begonnen hatte, waren Kouemaha und Makiadi.

Rostock hatte seine stärksten Spieler in Dorn und Neuzugang Kevin Schindler.

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