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Funkel-Nachfolger Ralf Aussem soll Alemannia Aachen vor dem Abstieg retten © imago

Nach der Funkel-Entlassung soll der bisherige U-23-Coach die Alemannia vor dem Abstieg bewahren. Der Kader habe genug Qualität.

Aachen - Mit dem Mute der Verzweiflung hat der neue Trainer Ralf Aussem bei Alemannia Aachen am Montag den Kampf gegen den Abstieg aufgenommen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Der bisherige U-23-Trainer übernimmt bis zum Saisonende die Nachfolge von Friedhelm Funkel, der es seit seinem Dienstantritt im September 2011 nicht geschafft hatte, die Alemannia wieder auf Kurs zu bringen.

"Es geht erst einmal darum, der Truppe wieder Leben einzuhauchen. Denn der Kader hat Qualität - sie ist bisher nur nicht abgerufen worden", sagte Aussem bei seiner Vorstellungspressekonferenz:

Aussem hält sich bedeckt

"Und auch wenn wir am Sonntag in Ingolstadt erneut verlieren sollten, wird es am Ende darauf ankommen, ob wir uns danach noch im Spiegel anschauen könnten".

Bereits in der Hinrunde hatte er im Spiel gegen den Aufstiegskandidat SpVgg Greuther Fürth als Interimstrainer auf der Bank gesessen und immerhin einen Punkt geholt.

Zu eventuellen personellen und taktischen Veränderungen habe er, sagte der 51-Jährige, bislang nur lose Gedankenspiele unternommen.

Hyballa setzt alles auf Aussem

Fest steht allerdings, dass Aussem in jedem Falle bis zum Saisonende Trainer in Aachen bleibt.

Der neue Coach sei "die letzte Patrone" des abstiegsbedrohten Vereins, der nach Peter Hyballa und Friedhelm Funkel bereits den dritten Trainer in dieser Saison verpflichtet hat.

Funkel verärgert

Funkel war am Sonntag freigestellt worden. Die Entscheidung wurde ihm telefonisch mitgeteilt (Bericht).

"Ich ärgere mich ein bisschen", sagte er den "Aachener Nachrichten": "Es ist stillos, dass es am Telefon geschieht. Ich kenne das anders."

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