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Uwe Rapolder ist seit April 2007 Trainer des TuS Koblenz © getty

Die TuS soll mit einem nicht zugelassenen Spielervermittler gearbeitet haben. Ein Osnabrücker hat Pfeiffersches Drüsenfieber.

München - Nach dem Abzug von drei Punkten für die laufende Saison drohen dem TuS Koblenz möglicherweise noch weitere Strafen von Seiten der Verbände.

Laut eines Berichts der "Sport Bild" muss der Klub mit weiteren Sanktionen rechnen, weil der Verein mit einem nicht zugelassenen Spielervermittler zusammengearbeitet habe.

Die Forderung nach einer Bestrafung wird von Seiten der Deutschen Fußballspieler-Vermittler-Vereinigung (DFVV) erhoben.

Laut DFVV-Geschäftsführer Gregor Reiter habe Koblenz gegen das Spielervermittler-Regelement des Weltverbands FIFA verstoßen und "muss bestraft werden".

Loos glaubt nicht an Sanktionen

Koblenz wurde im April des vergangenen Jahres mit dem Abzug von sechs Punkten für die abgelaufene Saison und drei Zählern für die laufende Spielzeit bestraft.

Hinzu kam eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro. Grund für die Sanktionen waren die Verträge mit den Profis Marko Lamic und Branimir Bajic, die der DFL bei der Etatangabe vorenthalten wurden.

So ergab sich eine Deckungslücke in Höhe von zwei Millionen Euro.

Obwohl der nicht zugelassene Spielvermittler an den Transfers der beiden Profis von Partizan Belgrad im Sommer 2007 mitgewirkt haben soll, glaubt TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos nicht an eine weitere Strafe.

"Wir haben alle Sachverhalte zu den Transfers offengelegt und unsere Strafe erhalten. Daher erwarte ich keine weiteren Probleme."

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Kein Verfahren gegen Göktan

Der DFB wird kein Verfahren gegen den ehemaligen Münchner Löwen Berkant Göktan einleiten. Der 28-Jährige war im Oktober vergangenen Jahres des Kokain-Missbrauchs überführt und von 1860 daraufhin entlassen worden.

Die Anti-Doping-Kommission des DFB hatte nun bei Göktan eine Dopingprobe veranlasst. Die Probe wurde laut Pressemitteilung des Verbandes als Wettkampfprobe, das heißt auf alle verbotenen Substanzen, untersucht - mit negativem Ergebnis.

"Der Spieler hat somit nicht mehr mit einem Sportstrafverfahren zu rechnen. Das Verfahren ist für uns abgeschlossen", sagte der Vorsitzende der Anti-Doping-Kommission, DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Der Drogenkonsum des Profis war durch eine von 1860 München angeordnete Analyse einer Urinprobe aufgefallen. Da Göktan in dieser Saison kein Pflichtspiel bestritten hat, hatte den Sechzigern kein Verfahren oder ein Punktabzug gedroht.

Schäfer und Reichenberger fehlen VfL

Der VfL Osnabrück muss für unbestimmte Zeit auf Mittelfeldspieler Andreas Schäfer verzichten. Der 25-Jährige ist am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt.

Auch Stürmer Thomas Reichenberger, der sich einer Operation an der Leiste unterziehen musste, fällt weiter aus.

Beide Profis waren nicht mit ins VfL-Trainingslager nach Marbella gereist.

Karhan und Feulner reisen ab

In Miroslav Karhan und Markus Feulner sind zwei weitere Spieler vom FSV Mainz 05 vorzeitig aus dem Trainingslager an der spanischen Costa Ballena abgereist.

Karhan reiste nach Mainz zurück, da er zum dritten Mal Vater geworden ist. Nach zwei Söhnen brachte seine Frau am Mittwoch in Mainz ein gesundes Mädchen zur Welt.

Feulner leidet an einer muskulären Blockade im Rücken. Er wird in München Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt konsultieren.

Entwarnung vermeldeten die Rheinhessen derweil bei Marco Rose und Srdjan Baljak. Bei Rose konnte bei einer Computertomografie keine Schädigung der Knochen im Fuß festgestellt werden.

Auch Baljak hat sich über die im Trainingslager diagnostizierte Muskelverletzung in der Wade hinaus keine weitere Verletzung zugezogen.

Der Angreifer wird in Mainz weiter behandelt und an das Training mit dem Team herangeführt, in das er bei normalem Heilungsverlauf in der kommenden Woche wieder einsteigen soll.

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