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Robin Dutt trainiert seit dem Sommer 2007 den SC Freiburg © getty

Starke Testspiele gegen Bundesligisten und ein neuer Stürmer: Freiburgs Trainer Dutt geht optimistisch in die Rückrunde.

Von Mathias Frohnapfel

München/Freiburg - Leichte Gegner hatten sich die Freiburger in der Vorbereitung nicht ausgesucht: Dortmund, Hertha und Stuttgart.

Doch der SC blieb ungeschlagen, gegen Borussia Dortmund gab es sogar einen 2:1-Sieg.

Trainer Robin Dutt ist daher auch mit dem Testlauf vorm Rückrundenstart in der Zweiten Liga zufrieden, bleibt im Gespräch mit Sport1.de aber zurückhaltend.

"Die Ergebnisse sollte man nicht überbewerten", sagte er.

"Natürlich ist es gut, wenn man gegen die Bundesligisten nicht eine Klatsche nach der anderen bekommt. Aber es wird sehr viel ausgewechselt, der Rhythmus ist ein anderer."ad

Nach dem Härtetest im Pokal gegen Mainz Ziel sieht Dutt stattdessen erst das Auswärtsspiel gegen 1860 München (So., ab 13.45 Uhr LIVE) als echte Standortbestimmung an:

"Es ist immer wichtig, nach einer Winterpause gleich zu gewinnen. Es würde uns auch den entsprechenden Schub geben, den wir brauchen."

Denn das Ziel für Dutt und den SC Freiburg ist der Aufstieg in die Bundesliga, die Ausgangslage als Tabellendritter mit einem Punkt Abstand zur Spitze formidabel (Tabelle Zweite Liga).

Aufstieg? "Wenn wir unser Potenzial aufzeigen"

In dem Wettbewerb Richtung Oberhaus hat Dutt neben der Konkurrenz aus Mainz und Kaiserslautern auch noch Nürnberg fest im Blick.

Seine Kalkulation: "Es sind fünf bis sieben Mannschaften, denen der Aufstieg zuzutrauen ist. Wir sind eine von diesen Mannschaften, wenn wir unser Potenzial aufzeigen. Ich denke, dass wir eine Chance haben."

Als gute Grundlage für den Erfolg sieht der Coach auch "den guten Charakter der Mannschaft, die vom Teamgeist lebt und auch im Training viel tut".

Dennoch bleibt vor allem in der Defensive noch Arbeit. "Unsere Organisation noch verbessern", gibt Dutt zu.

Guter Eindruck von Rodionov

Dabei setzt er auch auf die beiden Winter-Neuzugänge Sandro Sirigu (SSV Ulm) und Vitali Rodionov, auf dessen Leistungen man gespannt sein darf.

Schließlich hat der von Bate Borisow ausgeliehene Stürmer bereits Champions-League-Erfahrung, in der weißrussischen Meisterschaft traf er in 73 Begegnungen 35-mal. Rodionov soll die bisher nicht optimale Torausbeute der Freiburger (erst 26 Treffer) unbedingt verbessern.

Dutt hat vom weißrussischen Nationalspieler bisher einen guten Eindruck, schränkt aber ein: "Von der Fitness ist er noch nicht ganz auf der Höhe, weil in Weißrussland ja die Saison zuende war und er keine Vorbereitung hatte. Er muss noch ein bisschen arbeiten, aber es wird."

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