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Edmond Kapllani (l.) erzielte gegen Aue schon sein drittes Tor im vierten Spiel © getty

Die Hessen träumen. Das Team von Trainer Benno Möhlmann bleibt nach vier Spielen ungeschlagen und feiert einen Last-Minute-Sieg.

Frankfurt/Main - Der FSV Frankfurt hat seine Erfolgsserie in der Zweiten. Liga fortgesetzt und den Sprung auf den Relegationsplatz drei geschafft. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Das dritte Saisontor des Neuzugangs Edmond Kapllani in der 87. Minute sicherte den Hessen einen 1:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue. (So., ab 18.45 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Die Gäste erlebten nach zuletzt zwei Pflichtspiel-Erfolgen einen Dämpfer und kassierten die fünfte Niederlage in Folge in fremden Stadien.

"Immer mehr Druck gemacht"

"Nach 90 Minuten war es ein verdienter Sieg, weil wir im Verlauf der zweiten Halbzeit immer mehr Druck gemacht haben", sagte FSV-Trainer Benno Möhlmann: "Zum Schluss haben wir dominiert und unsere Chancen gehabt."

In der von beiden Mannschaften intensiv geführten ersten Halbzeit hätten die Gäste bereits nach vier Minuten in Führung gehen müssen. 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Guido Kocer setzte seinen Schuss nach dem etwas zu ungenauen Zuspiel von Halil Savran aber an die Latte.

In der Folge bot sich den 4500 Zuschauern am Bornheimer Hang ein Zweitliga-Spiel der besseren Art, in dem die Hausherren immer wieder an den Strafraum von Aue-Torwart Martin Männel spielten.

Gefährliche Torchancen Mangelware

Gefährliche Torchancen blieben dennoch lange Mangelware. Der sehr agile Kapllani sorgte mit einem Seitfallzieher kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einmal für Aufregung, Männel hielt aber (40.).

Nach der Pause dauerte es bis zur 63. Minute, ehe wieder die Gäste die erste Chance hatten. Oliver Schröders Schuss wehrte FSV-Towart Patric Klandt gerade noch ab.

Auf der Gegenseite hatten die Bornheimer Pech, als der erst kurz zuvor eingewechselte Yannick Stark aus 16 Metern am Pfosten scheiterte (73.).

Die Hausherren hatten in Kapllani und Michael Görlitz ihre besten Akteure, bei Aue überzeugten Kocer und Jan Hochscheidt.

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