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Schwaches Debüt: Rostocks Krisztian Lisztes (r.) gelang so gut wie nichts © getty

In einer schwachen Partie setzt sich Duisburg gegen Rostock durch und verschärft die Hansa-Krise. Ein Ex-Dortmunder trifft.

Rostock - Der MSV Duisburg hat in der Zweiten Liga den zweiten Sieg unter Trainer Peter Neururer gefeiert.

Zum Rückrundenstart setzten sich die Zebras im Duell der Bundesliga-Absteiger bei Hansa Rostock 1:0 (0:0) durch.

Seit Neururers Amtsantritt Mitte November sind die Meidericher ungeschlagen und stehen in der Tabelle auf einem gesicherten Mittelfeldplatz.

Den Siegtreffer erzielte in einer schwachen Partie der Ex-Dortmunder Markus Brzenska (80.).

Retov verschießt Elfer

Für die Gastgeber wächst dagegen trotz des Trainerwechsels von Frank Pagelsdorf zu Dieter Eilts im November die Abstiegsgefahr.

Hansa erzielte seit nun sechs Liga-Spielen keinen eigenen Treffer und vergab selbst klarste Chancen.

In der 32. Minute schoss Martin Retov einen Foulelfmeter neben den Kasten. Zuvor war Regis Dorn im Strafraum von Brzenska von den Beinen geholt worden.

Grlic trotz Sieg kritisch

"Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden, einfache Abspielfehler gemacht und keine Ordnung gehabt", kritisierte Eilts sein Team.

Aber auch die Duisburger waren trotz des Sieges nicht reastlos zufrieden. "Es war ein Sieg des Willens. Wir hatten sechs, sieben Hochkaräter und hätten das Spiel schon früher für uns entscheiden müssen", analysierte MSV-Kapitän Ivica Grlic, der aber auch schon nach vorne blickte: "Jetzt müssen gegen Wehen die nächsten drei Punkte geholt werden und dann müssen wir von Spiel zu sehen, was nach oben noch gehen kann.

Schwaches Niveau

In der ersten Halbzeit boten beide Mannschaften vor 10.800 frierenden Zuschauern ein wenig ansehnliches Spiel.

Duisburg, das nominell mit drei Stürmern spielte, war zwar in der Vorwärtsbewegung agiler als die Gastgeber, konnte daraus bei schlechten Platzverhältnissen aber wenig Kapital schlagen.

Die besten Chancen vergaben Marcel Heller (12.) und Grilic (44.). Beide Male war Hansa-Keeper Jörg Hahnel zur Stelle.

Wagner trifft Aluminium

Nach der Pause wurde Duisburg effektiver.

Zwei Minuten nach seiner Einwechselung setzte Sandro Wagner einen Kopfball gegen das Aluminium (58.), in der 75. Minute traf er mit dem Hinterkopf erneut den Pfosten.

Auch Heller verfehlte das Tor nach 67 Minuten nur knapp.

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