

Aue schlägt Regensburg: Baumann darf aufatmen
Aue - Erzgebirge Aue hat seine Negativserie gestoppt und nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg wieder drei Punkte eingefahren.
Gegen den formstarken Aufsteiger Jahn Regensburg gewann die Mannschaft des zuletzt kritisierten Trainers Karsten Baumann nach einer engagierten Leistung verdient mit 3:1 (1:0) und verließ damit die Abstiegsränge.
Mit acht Zählern bleiben die Sachsen als 16. dennoch im Tabellenkeller. ( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).
Regensburg rangiert mit neun Punkten weiter im Mittelfeld.
Hochscheidt der beste Mann
Der agile und vor Spielfreude strotzende Jan Hochscheidt (34.) erzielte für die dominierenden Gastgeber die Führung, Jakub Sylvestr (58.) sorgte für das 2:0.
Der Anschluss durch den früheren Nationalspieler Christian Rahn (86./Foulelfmeter) kam für Regensburg zu spät, zumal Ronny König (89.) erneut für die Platzherren traf.
"Der Druck vor dem Spiel war natürlich sehr hoch, auch für die Spieler", sagte Baumann, "aber wir wussten, dass wir gewinnen müssen. Regensburg ist ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf."
Missverständnis vor dem 0:1
Vor 7.400 Zuschauern kontrollierte Aue von Beginn an das Geschehen und legte vor allem im Mittelfeld das entschlossenere Zweikampfverhalten an den Tag.
Ihre entsprechende Überlegenheit münzten die "Veilchen" allerdings viel zu selten in zwingende Torchancen um, Gefahr entstand zunächst allenfalls durch Standardsituationen.
So führte ein Missverständnis zwischen Regensburgs Torwart Michael Hofmann und dessen Vorderleuten zur Führung der Gastgeber, Hochscheidt musste den Ball aus spitzem Winkel nur noch ins verwaiste Tor schieben.
Rahns Treffer kommt zu spät
Der Auftakt der zweiten Halbzeit gehörte hingegen den Gästen. Deren beste Phase jedoch beendete Aues Slowake Sylvestr mit seinem Kopfball-Treffer umgehend.
Regensburg versuchte es in der Schlussphase mit langen Bällen in die Spitze, auf der Gegenseite verpasste Marc Hensel (73.) nur um wenige Zentimeter die Entscheidung.
Kurz vor Schluss sorgte Rahn noch einmal für Spannung, ehe König alle Zweifel an Aues Erfolg beseitigte.

