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Ariel Borysiuk (l., mit Buchtmann) wechselte 2012 von Legia Warschau zum FCK © getty

Jetzt ist es passiert! In einer über weite Strecken niveauarmen Begegnung muss Lautern seine erste Saison-Niederlage hinnehmen.

Hamburg - Erstliga-Absteiger 1. FC Kaiserlautern hat durch die erste Saisonniederlage den Sprung auf Tabellenplatz zwei der 2. Liga verpasst. (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Die Pfälzer verloren beim FC St. Pauli mit 0:1. Die Hamburger hingegen vergrößerten mit dem fünften Saisonsieg durch den Treffer von Daniel Ginczek (67.) die Distanz zu den Abstiegsrängen auf neun Punkte. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Frontzeck: "Sieg hat uns gut getan"

"Der Sieg hat uns richtig gut getan, wenn man auf die Tabelle schaut. Wir haben uns gelöst von den unteren Tabellenrängen. Vor der Pause haben wir uns schwer getan, doch aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg verdient", meinte St. Paulis Trainer Michael Frontzeck.

Die Partie vor 21.045 Zuschauern am ausverkauften Millerntor begann vielversprechend.

Die Fans auf den Rängen schwiegen noch im Rahmen ihrer Protestaktion, als zunächst St. Paulis Jan-Philipp Kalla (9.) das Aluminium des eigenen Tores traf und anschließend auch noch die Lauterer Ariel Barysiuk (10.) und Mohamadou Idrissou (11.) jeweils am Pfosten scheiterten.

Leichte Vorteile für FCK

Doch danach verflachte die Begegnung - mit leichten Vorteilen für den FCK.

Die Gastgeber vermochten sich auch in der Folge keine auch nur halbwegs erfolgversprechende Tormöglichkeit zu erspielen und zeigten sich auch in der Defensive äußerst anfällig.

Erst nach etwa einer Stunde Spielzeit nahm das Duell der ehemaligen Bundesligisten wieder an Fahrt auf.

Fußballerische Magerkost

Fußballerisch boten beide Teams jedoch weiterhin überwiegend Magerkost. FCK-Torhüter Tobias Sippel verlebte bis zu diesem Zeitpunkt einen ruhigen Nachmittag.

So war es der erste gefährliche Angriff der Gastgeber, den Ginczek zum 1:0 nutzte. Nach Vorarberit von Christopher Buchtmann traf Ginczek bezeichenenderweise zunächst aus nur drei Metern den Pfosten, bevor er den abprallenden Ball endgültig über die Torlinie schob.

Buchtmann und Ginczek waren zugleich die besten Akteure aufseiten von St. Pauli. Die Lauterer hatten in Denis Linsmayer und Borysiuk ihre stärksten Spieler.

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