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Jan Hochscheidt (M.) brachte Aue mit seinem siebten Saisontor in Führung © imago

Sandhausen bleibt im dritten Spiel unter Boysen ungeschlagen. In Aue holen sie trotz Gelb-Rot gegen Pischorn einen Punkt.

Aue - Der SV Sandhausen ist auch im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Hans-Jürgen Boysen unbesiegt geblieben (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Der Aufsteiger kam am 17. Spieltag trotz über 40-minütiger Unterzahl zu einem 2:2 (1:1) bei Erzgebirge Aue und ist nach fünf Punkten aus drei Spielen punktgleich mit dem 15. VfL Bochum auf dem Relegationsplatz.

Aue bleibt mit drei Zählern Vorsprung auf Sandhausen auf dem 13. Rang (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Löning gleicht aus

Jan Hochscheidt (9.) hatte die Sachsen früh in Führung gebracht, Frank Löning (39.) glich für den SVS aus. Nach Gelb-Rot gegen Marco Pischorn (50.) ging Sandhausen durch Jan Fießer (62.) sogar in Führung, Thomas Paulus (80., Foulelfmeter) sicherte Aue zumindest noch einen Punkt.

"Angesichts der Unterzahl ist es ein sehr wichtiger Punktgewinn. Der Elfmeter war allerdings ärgerllich", sagte Boysen, der Aufstiegscoach Gerd Dais beerbt hatte.

Vor 6150 Zuschauern im Erzgebirgsstadion hatten die Gastgeber in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel und wurden durch die schnelle Führung belohnt.

Sehenswerter Heber

Nach einer präzisen Vorarbeit von Mike Könnecke hob der starke Hochscheidt den Ball sehenswert über Sandhausens Schlussmann Daniel Ischdonat ins Tor. Aue bestimmte auch weiterhin das Geschehen, versäumte es aber, die Führung auszubauen. Stattdessen glich Löning nach einem Eckball von Timo Achenbach per Kopf aus.

Im zweiten Durchgang holte sich Pischorn binnen 180 Sekunden zweimal Gelb ab, doch Aue konnte aus der Überzahl kein Kapital schlagen.

Die zehn Sandhäuser hielten vehement dagegen und kamen zu ihrem zweiten Treffer, als eine Flanke von Löning den Kopf von Fießer fand.

Aue drängt auf den Ausgleich

In der Schlussphase drängte Aue auf den Ausgleich, fand aber gegen die gut aufgestellte SVS-Abwehr kein Mittel. Erst durch einen schmeichelhaften Strafstoß kamen die Hausherren zum Erfolg, Paulus ließ dabei Ischdonat keine Chance.

Beste Spieler beim FC Erzgebirge waren Hochscheidt und Paulus, bei Sandhausen ragten Löning und Fießer heraus.