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Kevin Wolze erzielte sein erstes Saisontor für Duisburg © imago

Der MSV kämpft sich dank Joker Wolze zu einem Auswärtssieg in Aalen. Ein Zuschauer sorgt für eine kuriose Randnotiz.

Aalen - Der MSV Duisburg kämpft sich weiter aus dem Tabellenkeller der Zweiten Liga.

Die Zebras kamen beim VfR Aalen zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg und verbesserten sich nach dem zweiten Auswärtssieg in Serie zumindest vorübergehend auf Platz 13 (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Kevin Wolze gelang in der 84. Minute der Siegtreffer. Aufsteiger Aalen steht nach drei Spielen ohne Niederlage erstmals wieder mit leeren Händen da (Fr., ab 22.30 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Matchwinner Wolze überglücklich

"Es gibt nichts Schöneres, als in so ein Spiel zu kommen und das entscheidende Tor zu machen. Es war klar, dass die Mannschaft gewinnt, die auf diesem Boden das erste Tor macht", sagte der eingewechselte Matchwinner Wolze.

Reguläres Tor verwehrt

Auf dem schneebedeckten Rasen taten sich beide Mannschaften vor 4555 Zuschauern trotz großen Engagements schwer. Immer wieder versprang der Ball, zudem hatten die Akteure Probleme mit der Standfestigkeit.

Den Gästen bot sich dennoch nach drei Minuten die Chance zur Führung, doch Ranisav Jovanovic schoss aus aussichtsreicher Position vorbei.

Aalen tat in der Folge mehr für das Spiel und hatte in der 15. Minute Pech, dass ein Treffer von Robert Lechleiter wegen einer angeblichen Abseitsposition nicht anerkannt wurde - eine Fehlentscheidung.

Jovanovic legt auf

Die beste VfR-Möglichkeit im ersten Durchgang vergab Enrico Valentini, als er aus 14 Metern über das Duisburger Tor schoss (34.).

Auch nach dem Wechsel kämpften beide Teams verbissen. Aalens Sascha Traut verfehlte mit einem Distanzschuss das Ziel aber knapp (57.).

Danach verflachte die Partie immer mehr, bevor Wolze bei einem Konter ein Zuspiel von Jovanovic nutzte (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Für eine kuriose Randnotiz sorgte nach einem Foul von Duisburgs Branimir Bajic an Cidimar ein Zuschauer, der plötzlich unmittelbar hinter der Bande stand und eine Rote Karte in die Luft streckte. Schiedsrichter Schriever beließ es allerdings bei Gelb.

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