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Marc-Andre Kruska kam 2009 vom FC Brügge zu Energie Cottbus © imago

Energie kommt gegen die Schanzer nicht über ein Remis hinaus. Damit beträgt der Rückstand auf den dritten Platz drei Zähler.

Cottbus - Energie Cottbus hat im dichten Schneetreiben einen wichtigen Sieg verschenkt.

Die Lausitzer kamen zum Rückrundenauftakt gegen den FC Ingolstadt nur zu einem 1:1 (1:0) und verpassten damit die große Chance, bis auf einen Punkt an den 1. FC Kaiserslautern auf dem Aufstiegs-Relegationsplatz heranzurücken.(Zusammenfassung ab 22 Uhr in Hattrick - die 2. Liga )

Um auf Platz drei zu überwintern, müsste Energie am letzten Spieltag des Jahres das Ostderby bei Erzgebirge Aue gewinnen und auf eine Niederlage des FCK bei Aufsteiger VfR Aalen hoffen.

Die vor der Saison als Geheimfavorit gehandelten Ingolstädter haben vier Punkte Rückstand auf Cottbus. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Sanogo und Mijatovic treffen

Routinier Andre Mijatovic rettete dem FCI vor 6745 Zuschauern mit seinem Treffer elf Minuten vor dem Ende den Punkt.

Boubacar Sanogo hatte Energie bereits in der 5. Minute in Führung gebracht und übernahm mit seinem zehnten Saisontreffer auch die alleinige Führung in der Torjägerliste.

Am Ende glaubten beide Teams, einen Sieg verschenkt zu haben. 35464(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

"Haben die Pest am Fuß"

"Wir hätten heute einen Sieg verdient gehabt. Aber aufgrund der Witterungsbedingungen war es schwierig und Ingolstadt hat es dann gut gemacht", meinte der Cottbuser Mittelfeldspieler Daniel Adlung.

FCI-Keeper Ramazan Özcan meinte: "Im Moment haben wir die Pest am Fuß. Aber wir müssen die Arschbacken zusammenkneifen und weiter kämpfen."

Sanogos frühes Tor nach sehenswerter Vorlage von Daniel Adlung war für Cottbus eigentlich Gold wert. Denn mit zunehmender Spieldauer nahm auch der Schneefall immer mehr zu, kontrollierte Angriffe wurden immer schwieriger.

Eigler trifft Pfosten

Zur Offensive waren durch den Rückstand aber die Schanzer verpflichtet, die bei einem Pfostenschuss von Christian Eigler (33.) die größte Chance zum Ausgleich hatten.

Im zweiten Durchgang wurden die Verhältnisse immer schwieriger, der Platz war bald von einer dichten Schneedecke bedeckt.

Zwischendurch musste der Platzwart immer wieder die Linien im Strafraum freifegen. Dennoch wurden die Ingolstädter für ihre Bemühungen mit dem Ausgleich belohnt.

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