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Stürmerjuwel Daniel Ginczek spielt seit 2012 auf Leihbasis beim 1. FC St. Pauli © getty

Die "Kiezkicker" können ihre Chancen gegen Ingolstadt nicht nutzen und verpassen den Sieg. Die Negativserie des FCI hält an.

Ingolstadt - Der FC St. Pauli droht in der Zweiten Liga den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren.

Am 19. Spieltag kam die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck beim FC Ingolstadt nicht über ein 0:0 hinaus und liegt als 13. weiter vier Punkte hinter dem neuntplatzierten FCI.

Die Hamburger warten bereits seit sechs Wochen auf einen Auswärtssieg, Ingolstadt hat seit sieben Spielen keinen Erfolg mehr verbucht. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Frontzeck war dennoch nicht unzufrieden mit seiner Elf: "Wir haben die 0:3-Niederlage gegen Aue gut verdaut und uns etwas aus dem Tabellenkeller gelöst. Das war ein ordentliches Spiel, das man gewinnen kann, aber nicht muss."

"Kiezkicker" mit besserem Start

Vor 6648 Zuschauern lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene erste Hälfte.

Die spielerischen Vorteile lagen dabei aufseiten der Gäste, die zuletzt am 12. Spieltag bei 1860 München (2:0) einen Auswärtssieg gefeiert hatten.

Großes Pech für St. Pauli

In der 14. Minute hätte St. Pauli durch Christopher Buchtmann in Führung gehen müssen, Schiedsrichter Jochen Drees (Münster-Sarmsheim) verweigerte dem Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung jedoch zu Unrecht die Anerkennung.

In der Folge kamen beide Teams zu Chancen, die beste Möglichkeit vor der Pause vergab Ingolstadts Andreas Schäfer (39.), der an Pauli-Torwart Philipp Tschauner scheiterte. (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Mohr verpasst riesige Chance

Auch nach Wideranpfiff agierten die Mannschaften auf Augenhöhe, die beste Chance hatte St. Paulis Florian Mohr (76.):

Im Anschluss an einen Eckball verpasste der Verteidiger den Ball vor dem freien Tor nur knapp. (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Beste Ingolstädter waren der Brasilianer Roger und Pascal Groß, bei den Gästen überzeugten vor allem Florian Kringe und Buchtmann.

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