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Christian Fiel (2.v.l.) wechselte 2010 von Alemannia Aachen zu Dynamo Dresden © getty

Die Sachsen holen einen vorher eingeplanten Punkt. Die Löwen kommen ohne ihren Topstürmer Banjamin Lauth nicht von der Stelle.

München - Auch nach der Entlassung von Ralf Loose steckt Dynamo Dresden tief im Tabellenkeller der Zweiten Liga. (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Die Sachsen kamen mit Sportdirektor Steffen Menze an der Seitenlinie bei 1860 München zu einem leistungsgerechten 1:1 bei 1860 München. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nach nunmehr fünf Spielen ohne Sieg geht Dynamo auf dem Relegationsplatz in die Winterpause. ( 35464 DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige )

Für Dresden hatte der Senegalese Cheikh Gueye in der 61. Minute vor 22.200 Zuschauern die Führung erzielt. In der 80. Minute glich 1860-Verteidiger Guillermo Vallori per Kopf nach einem Eckball aus.

"Wir haben lange dagegengehalten und können in der Summe mit dem Punkt zufrieden sein", sagte Interimstrainer Menze.

1860: Nur ein Sieg aus fünf Spielen

Die Löwen, die seit fünf Spielen nicht mehr verloren, in dieser Zeit aber auch nur einmal gewonnen haben, haben damit wiederum kaum Boden zu den Aufstiegsrängen gut gemacht.

Dennoch wird Trainer Alexander Schmidt auch nach der Winterpause in der Verantwortung bleiben. 1860-Präsident Dieter Schneider sprach ihm am Rande des Spiels das Vertrauen aus.

"Es ist super, wenn er weitermachen darf", sagte der gesperrte Torjäger Benjamin Lauth bei Sky.

Für Dresden geht eine schwarze Woche wenigstens mit einem Teilerfolg zu Ende. Nach der Trennung von Loose hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Verein wegen wiederholter Fanausschreitungen mit einem Pokal-Ausschluss belegt.

Dynamo entscheidet über Berufung

Dynamo will am Montag über eine mögliche Berufung vor dem DFB-Bundesgericht entscheiden.

Dresden konzentrierte sich zunächst weitgehend auf eine stabile defensive Grundordnung gegen optisch überlegene Münchner, die jedoch kaum zwingend vor das Tor von Dynamo-Keeper Benjamin Kirsten kamen.

In einer lange zähen Begegnung hatte Dresdens Angreifer Mickael Pote in der 43. Minute die erste große Chance, verfehlte aber per Kopf. Fast im Gegenzug scheiterte dann Sebastian Maier (44. ) mit einem Direktschuss an Kirsten.

Niveauarmes Spiel

Auch nach dem Wechsel blieb das Spiel niveauarm. 1860 mühte sich, Dynamo konterte - und war dabei das gefährlichere Team.

Bei Gueyes Treffer verlor Münchens Deckung die Orientierung und ließ sich ausmanövrieren. Immerhin verhinderte Vallori noch die Niederlage.

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