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Lauterns Erik Jendrisek (l.) kämpft gegen Jose Goncalves vom FCN © getty

Der 1. FC Nürnberg will oben angreifen und brennt gegen Kaiserlautern auf eine Revanche. Die Statistik spricht für die Franken.

Von Thorsten Mesch

München - Mit dem Duell des wieder erstarkten 1. FC Nürnberg mit dem 1. FC Kaiserslautern geht am Montag (ab 20 Uhr LIVE) der 19. Spieltag zu Ende.

Rund um den Valznerweiher herrscht Vorfreude auf den Klassiker zwischen FCN und FCK, zu dem mehr als 30.000 Zuschauer erwartet werden.

"Die Mannschaft brennt darauf", sagt Nürnbergs Trainer Michael Oenning.

"Es ist ein wichtiges Spiel, das wir gewinnen wollen. Aber es hat noch keinen entscheidenden Charakter", meint der 43-Jährige.

Zunächst geht es für die Franken darum, den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen.

Auf Platz zehn hat der Club mit 26 Punkten sieben Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz.

Lautern kann gleichziehen

Sechs Punkte sind es bis zum FCK, der mit einem Sieg nach Punkten mit dem Tabellenzweiten aus Fürth gleichziehen könnte. "Wir werden ganz sicher alles versuchen, um aus Nürnberg Punkte mit auf den Betzenberg zu bringen", sagt FCK-Kapitän Axel Bellinghausen im Interview auf der FCN-Homepage.

Im Hinspiel am 25. August behielten die "Roten Teufel" alle drei Zähler auf dem "Betze".

Drei Tage nach der 1:2-Niederlage, mit der die Nürnberger noch gut bedient waren, trat der damalige Cheftrainer Thomas von Heesen zurück. Sein damaliger Assistent Oenning übernahm das Kommando.

Oenning ist zuversichtlich

Zum Rückrundenstart holte Oennings Mannschaft beim heimstarken FC Augsburg einen Punkt. Und die Vorbereitung auf den Hit gegen den FCK stimmt Oenning zuversichtlich.

"Die Art und Weise, in der wir in der vergangenen Woche trainiert haben, ist absolut positiv", findet der 43-Jährige (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Auch die Statistik gibt Anlass zu Optimismus: Die seit sieben Partien unbesiegten Nürnberger haben vier ihrer jüngsten fünf Heimspiele gewonnen. Kaiserslautern verlor vier seiner vergangenen fünf Gastspiele und gewann nur eine seiner letzten fünf Partien.

"So schlecht waren unsere Auftritte nicht", lässt sich FCK-Coach Milan Sasic kein Auswärtsschwäche einreden.

FCK mit Energieleistung

Beim 1:1 im Südwest-Gipfel gegen Mainz 05 sicherten sich die Pfälzer in der Schlussphase dank einer Energieleistung zumindest noch ein Unentschieden.

"Wir sind körperlich sehr stark und das haben wir jetzt in der Winterpause noch einmal verbessert", sagt Bellinghausen.

Bei den Nürnbergern wird voraussichtlich Christian Eigler neben Isaac Boakye im Sturm beginnen. Für den aus Erfurt gekommenen Albert Bunjaku wird zunächst nur die Rolle des Jokers bleiben.

Eingewöhnungszeit für Bunjaku

"Albert muss sich erst eingewöhnen", sagt Oenning über den Schweizer, der die Lücke des bis zum Saisonende an Bayer Leverkusen ausgeliehenen Griechen Angelos Charisteas schließen soll.

Jaouhar Mnari droht nach seinem grippalen Infekt auszufallen. Peter Perchtold könnte den Tunesier ersetzen.

Fuchs kehrt zurück

Sasic muss auf die die Neuzugänge Jiri Bilek (Fersenverletzung) und Dario Damjanovic verzichten. Letzterem ist noch kein Visum ausgestellt worden.

Danny Fuchs ist nach auskurierter Grippe ebenso einsatzfähig wie Bellinghausen und Erik Jendrisek, die schon in Mainz eingewechselt wurden. Ob Innenverteidiger Moussa Ouattara nach seinem Infekt spielen kann, ist noch unklar.

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