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Markus Kaya (Oberhausen) traf per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 © getty

In Oberhausen geraten die Hanseaten frühzeitig auf die Verliererstraße. RWO befreit sich durch den Sieg aus der Abstiegsregion.

Oberhausen - Der FC St. Pauli kann seine Aufstiegsambitionen in der Zweiten Liga allmählich ad acta legen.

Die Hamburger kassierten eine 2:3 (1:3)-Niederlage bei Rot-Weiß Oberhausen und blieben damit auch im dritten Rückrundenspiel ohne Sieg.

Mit 28 Punkten belegt St. Pauli nur einen Platz im Mittelfeld, genauso wie RWO (25). Der Revier-Klub blieb zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

Frühe RWO-Treffer

Vor 7952 Zuschauern im Niederrheinstadion war die Partie nach zwei Treffern von Markus Heppke (4. und 20.) sowie einem verwandelten Foulelfmeter von Markus Kaya (10.) bereits nach 20 Minuten entschieden.

Die zwei Treffer der Gäste durch Filip Trojan (43. und 82., Foulelfmeter) waren zu wenig.

Das Tor zum 3:1 war zugleich der erste Gegentreffer für die Oberhausener nach 267 Minuten.

Endspurt kommt zu spät

Die Gastgeber legten einen furiosen Start hin und wurden dafür gleich belohnt. St. Pauli konnte sich kaum aus der Umklammerung lösen und benötigte gut 25 Minuten, um erstmals gefährlich vor das RWO-Tor zu kommen.

Erst in der zweiten Halbzeit wachten die Hamburger auf und drängten auf den Anschlusstreffer.

"Wir haben uns nach der Führung etwas zurückfallen lassen. Das wäre beinahe ins Auge gegangen", meinte Oberhausens Angreifer Mike Terranova. "Der Sieg geht dennoch in Ordnung. Zumal ich das Gefühl habe, dass der zweite Elfer ein bisschen fragwürdig war."

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