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Daniel Bierofka traf schon nach 20 Sekunden © getty

Früh bringt der 1860-Mittelfeldspieler die Hausherren gegen Ahlen in Führung. Ein Neuzugang legt in der zweiten Hälfte nach.

München - 1860 München hat die Chaos-Tage in der Vereinsführung zumindest sportlich gut weggesteckt.

Die Mannschaft von Coach Marco Kurz bezwang in der 2. Bundesliga Rot Weiss Ahlen verdient mit 2:1 (1:0).

Durch den ersten Heimsieg seit dem 29. Oktober 2008 dürfte die seit der Dienstübernahme von Sportdirektor Miroslav Stevic schwelende Trainerdiskussion zumindest vorerst beendet sein.

"Wir haben heute das erhoffte Ergebnis abgeliefert", sagte Kurz. "Wir wollen mit Ergebnissen positive Schlagzeilen machen, das ist uns heute gelungen. Alle anderen Dinge können wir nicht beeinflussen."

Stevic lobt den Trainer

"Man kann mit der Leistung der Mannschaft und des Trainers zufrieden sein", sagte Stevic. "Durch die vier Punkte aus den letzten beiden Spielen können wir ein bisschen befreiter spielen. Das kann sich sehen lassen. "

Die Tore für die Löwen erzielten Daniel Bierofka bereits nach 20 Sekunden und der Ex-Dortmunder Antonio Rukavina (69.). Rene Müller (82.) sorgte per Kopfball für den Endstand (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse).

Vierte Auswärtsniederlage in Folge

Ahlen kassierte die vierte Auswärtsniederlage in Folge, bleibt in der Tabelle aber mit einem Punkt Vorsprung vor 1860.

Vor 18.000 Zuschauern in der Münchner Arena erwischten die Gastgeber einen Traumstart. Nach einer Flanke von Stefan Aigner war Kapitän Bierofka mit dem Kopf zur Stelle und nickte überlegt ins lange Eck zur schnellen Führung ein.

Schwarz und Bierofka verletzt

Danach mussten die "Löwen" allerdings gleich zwei personelle Rückschläge hinnehmen: Danny Schwarz (Muskelverletzung/17.) und Torschütze Bierofka (Prellung/19.) mussten ausgewechselt und durch Sascha Rösler sowie Torben Hoffmann ersetzt werden.

An der Feldüberlegenheit der Gastgeber, die durch einen Pfostenschuss von Rösler in der 37. Minute knapp den zweiten Treffer verpassten, änderte das nichts.

Konter bringt die Entscheidung

Ahlen bemühte sich in der zweiten Halbzeit zwar mehr um die Offensive, kam aber kaum einmal gefährlich vor das von Philipp Tschauner gehütete Tor.

Die beste Chance für das Team von Trainer Christian Wück vergab in der 59. Minute Kevin Großkreutz. 1860 blieb die gefährlichere Mannschaft und sorgte durch Rukavina zehn Minuten später nach einem schönen Konter für die Entscheidung.

Auf Seiten der Münchner verdienten sich Neuzugang Rukavina und der zweimalige Torvorbereiter Aigner die besten Noten. Bei Ahlen gefielen Marco Reus und Großkreutz.

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