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Adam Nemec (r.) traf per Kopf zur frühen Berliner Führung gegen Aue © imago

Die "Eisernen" schlagen Erzgebirge Aue deutlich und halten Anschluss zum Relegationsrang. Nemec stellt die Weichen früh auf Sieg.

Berlin - Zweitligist Union Berlin darf sich wieder Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen.

Nach drei Spielen ohne Sieg bezwang die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus am 24. Spieltag Erzgebirge Aue problemlos 3:0 (2:0).

Adam Nemec (7.), Kapitän Torsten Mattuschka per Foulelfmeter (45.) und Michael Parensen (57.) erzielten die Treffer vor 17.284 Zuschauern in der Alten Försterei.

Nach dem neunten Saisonsieg rückt Union mindestens bis Sonntag auf Rang fünf vor. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Union am FCK dran

Mit 35 Punkten haben die "Eisernen" nur noch vier Punkte Rückstand auf den 1. FC Kaiserslautern, der Platz drei belegt, allerdings am Samstag gegen den VfL Bochum den alten Abstand wieder herstellen kann.

Aue bleibt mit 24 Punkten abstiegsgefährdet und liegt nur drei Punkte vor dem Tabellen-16. Dynamo Dresden.

"Wir haben katastrophal gespielt. Derzeit stecken wir in einem Loch. Wir müssen aufpassen", sagte Aue-Akteur Kevin Pezzoni.

Özbek mit Startelfdebüt

Trainer Neuhaus nominierte erstmals Winterzugang Baris Özbeck für die Startelf.

Der ehemalige U-21-Nationalspieler war im Januar aus der Türkei gekommen, wo er für Galatasaray Istanbul und zuletzt Trabzonspor gespielt hatte.

Özbeck fügte sich sofort hervorragend ein und schlug die Flanke zum 1:0 durch Nemec, der sein siebtes Saisontor erzielte.

Pezzoni verursacht Vorentscheidung

Die Vorentscheidung fiel bereits vor der Pause, als Kevin Pezzoni Christian Stuff im Strafraum am Trikot zog und so den Elfmeter verursachte.

Als die Gäste nach der Pause endlich versuchten, selbst Akzente zu setzen, konterte Union und erzielte das 3:0 durch Parensen.

Mattuschka trifft und serviert

Beste Spieler bei Union Berlin waren die Torschützen Nemec und Mattuschka, der auch das 3:0 vorbereitete.

Bei den enttäuschenden Auer überzeugte nur Marc Hensel im defensiven Mittelfeld.

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