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Herthas Stürmer Pierre-Michel Lasogga (2.v.l.) köpfte den Ball ins eigene Netz © imago

Herthas Stürmer trifft ins eigene Netz und besiegelt die Pleite in Dresden. Für Dynamo sind es wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Dresden - Hertha BSC muss nach der zweiten Saisonniederlage um die Tabellenführung bangen.

Die Berliner verloren durch ein Eigentor von Stürmer Pierre-Michel Lasogga (38.) mit 0:1 (0:1) bei Dynamo Dresden. (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Nach der ersten Berliner Niederlage seit 21 Ligaspielen und dem 12. August (1:3 beim FSV Frankfurt) kann sich Herbstmeister Eintracht Braunschweig mit einem Sieg am Montag beim MSV Duisburg wieder an die Spitze setzen.

Dresden verließ durch den wichtigen Heimerfolg zumindest vorläufig die Abstiegsränge. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) "Ich denke, Dynamo hat verdient gewonnen. Sie hatten heute einen guten Tag, wir nicht", sagte Hertha-Trainer Jos Luhukay.

Früher Wechsel bei Dynamo

Das Team von Trainer Jos Luhukay, das kurzfristig auf Marcel Ndjeng (Verdacht auf Muskelfaserriss) verzichten musste, fand gut ins Spiel und hatte durch Adrian Ramos die erste große Chance (6.).

Kurz danach musste Dynamos Trainer Peter Pacult zum ersten Mal wechseln, für den verletzten Vujadin Savic kam Cristian Fiel (10.) ins Spiel, der Schwung in den Angriff brachte.

Lasogga im Pech

Hertha hingegen fand gegen gut gestaffelte Sachsen kaum ein Durchkommen.

Lasogga, der zum ersten Mal in dieser Saison in Herthas Startelf stand, köpfte den Ball nach einer Freistoß-Flanke von Sebastian Schuppan über Torwart Thomas Kraft ins eigene Tor.

"Ich würde den Treffer gerne dem Kollegen Pote schenken, aber ich glaube, ich habe ihn reingemacht", sagte Pechvogel Lasogga.

Hertha ungefährlich

Dynamo spielte auch nach der Pause vor 29.174 Zuschauern mutig nach vorne, ohne die Abwehr zu vernachlässigen. ( 35464 DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige )

Hertha war um den Ausgleichstreffer bemüht, ohne aber wirklich Gefahr zu entwicklen.

Ronny wird eingewechselt

Da machte sich das Fehlen des angeschlagenen Spielmachers Ronny (muskuläre Probleme) bemerkbar, der erst in der 69. Minute eingewechselt wurde.

Dresden verschaffte sich durch Konter immer wieder Luft und hielt die Hertha entscheidend vom eigenen Tor fern.