Für SPORT1-Experte Peter Neururer steigt Eintracht Braunschweig definitiv auf, auch wenn rechnerisch noch einiges möglich ist.

Hallo Fußball-Freunde,

Eintracht Braunschweig hilft der Punkt im Spitzenspiel im Gegensatz zu Kaiserslautern und allen anderen Mannschaften, die dahinter stehen, immens.

Nicht um Meister zu werden, aber um als Tabellenzweiter die Zweite Liga in Richtung Bundesliga zu verlassen.

Rechnerisch ist zwar noch vieles drin - zum Negativen für die Eintracht - aber wenn man sich die Stärke der Mannschaft ansieht, dann wird Braunschweig diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand geben.

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Dass Trainer Thorsten Lieberknecht noch keine Glückwünsche annehmen will, ist richtig so. Das käme dann auch etwas arrogant rüber. Für mich ist das Ding aber durch, die Glückwünsche wird er dann nach dem Aufstieg annehmen.

Sie haben die dritte Niederlage in Folge abgewendet. So eine Pleitenserie wäre für eine Spitzenmannschaft nämlich der Wahnsinn.

Von daher wird in der Kabine gute Stimmung gewesen sein - aber keine Endgültigkeit festzustellen. Deshalb geht auch immer der mahnende Finger nach oben.

Sollte Kaiserslautern den dritten Platz verteidigen, dann hat der Klub etwas erreicht. Das gilt auch für Köln, Cottbus und den FSV Frankfurt - denn das hatten all diese Mannschaften nicht auf dem Zettel.

Diesen dritten Platz aber als Aufstieg festzumachen, wäre ein Riesenfehler. Sollte Hoffenheim in der Bundesliga Drittletzter werden, dann haben die Zweitligisten einen psychologischen Vorteil.

Bei Augsburg wäre das nicht der Fall, denn der FCA hätte sein Ziel erreicht. Wenn aber dieser Kampf um diese dritten Plätze nicht wäre, dann wäre es ja auch eine langweilige Serie.

Euer Peter Neururer

Peter Neururer analysiert als Experte die Zweite Liga im TV und Internet für SPORT1. Als Trainer arbeitete er u.a. für den 1. FC Köln, Hertha BSC, Schalke 04, Hannover 96 und den VfL Bochum. Zuletzt trainierte er von 2008 bis 2009 den MSV Duisburg.

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