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1860-Stürmer Rob Friend (r.) erzielte in Aue sein zweites Saisontor © imago

Der Kanadier schießt 1860 zum Sieg in Aue und lässt sein Team weiter vom Aufstieg träumen. Aue trifft zweimal das Aluminium.

Aue - Dank seiner anhaltenden Auswärtsstärke behält Zweitligist 1860 München den Aufstiegs-Relegationsplatz im Blick.

Die "Löwen" feierten bei Erzgebirge Aue mit 1:0 (1:0) ihren vierten Sieg auf fremden Plätzen hintereinander und verkürzten ihren Rückstand auf den Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern zumindest vorübergehend auf nur noch drei Punkte.

Aue hingegen verpasste durch seinen vierte Heimpleite nach dem zweiten Saisontreffer von Rob Friend (14.) den Anschluss ans mittlere Tabellendrittel und darf sich im Abstiegskampf weiterhin noch nicht in Sicherheit wähnen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Bierofka und Sylvestr treffen Aluminium

1860-Torwart Gabor Kiraly brachte die Zufriedenheit im Münchner Lager mit dem Wunsch nach Oster-Urlaub auf den Punkt. "Wir haben zu Null gespielt. Das ist schön. Ich hoffe, wir bekommen jetzt drei Tage frei", sagte der Ungar.

Deutlich schlechtere Laune hatte Aues Trainer Karsten Baumann: "Wir haben Fehler gemacht, die uns nicht passieren dürfen." Dennoch strahlte der Ex-Profi für den Kampf um dem Klassenerhalt Zuversicht aus: "Wir haben es weiterhin selbst in der Hand, das ist wichtig."

München hatte vor 9300 Zuschauern im ersten Durchgang die größeren Spielanteile. Aufgrund ihrer Überlegenheit hatten die Bayern, die bei ihren nunmehr zehn vergangenen Auswärtsspielen nur einmal als Verlierer vom Platz gingen, auch die besseren Chancen wie einen Lattentreffer von Daniel Bierofka (27.).

Die beste Chance der Gastgeber vergab Jakub Sylvestr (42.) kurz vor der Pause, als er freistehend am rechten Pfosten scheiterte (Do., ab 22.30 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Bülow am Schluss im Mittelpunkt

Nach dem Seitenwechsel schaltete München trotz seines nur knappen Vorsprungs einen Gnag zurück, doch die Mannschaft von Aues Trainer Karsten Baumann konnte die zusätzlichen Räume aufgrund ihrer umständlichen Spielweise und begrentzen Mittel nicht zum Ausgleich nutzen.

Zunächst scheiterte 1860-Verteidiger Malik Fathi (46.) am rechten Innenpfosten, dann wurde es auf der anderen Seite noch mal spektakulär.

Münchens Kai Bülow buchsierte die Kugel erst mit dem Knie an den eigenen Torpfosten (84.), dann rettete er bei einem Kopfball von Halil Savran spektakulär vor der Linie (87.).

Bierofka und Fathi überzeugen

Beste Spieler der Gastgeber, die aus ihren beiden vorherigen Spielen vier Punkte geholt hatten, waren Nikolas Höfler und Mike Könneke (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige) .

In Münchens Mannschaft überzeugten besonders Bierofka und Fathi.

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