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Rene Klingbeil (2.v.r.) bringt mit seinem Führungstreffer Aue auf die Siegerstraße © imago

Dem VfL droht nach der Klatsche gegen den direkten Konkurrenten auf den Relegationsplatz abzurutschen. Aue verschafft sich Luft.

Bochum - Der VfL Bochum befindet sich im freien Fall.

Der langjährige Bundesligist unterlag am Freitag dem direkten Konkurrenten Erzgebirge Aue deutlich mit 0:3 (0:3) (Fr., ab 22.30 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Der VfL droht nach der vierten Niederlage in Folge mit 26 Punkten am Wochenende auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen.

Aue (31) verschaffte sich dagegen durch den Sieg im "Sechs-Punkte-Spiel" ein wenig Luft im Tabellenkeller.

Kapitän Rene Klingbeil brachte die Sachsen bereits früh per Kopfball nach einem Freistoß in Führung (8.). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Duo macht alles klar

Tobias Nickenig (29.) und Fabian Müller (37.) nutzten noch vor dem Seitenwechsel das fahrige Abwehrverhalten der Bochumer aus.

"Das ist ein ganz bitterer Tag für uns und ein schwerer Rückschlag. Das war stellenweise nicht abstiegskampfwürdig", sagte VfL-Sportvorstand Jens Todt.

Aues Klingbeil war dagegen erleichtert: `Wir standen so sehr unter Druck, das war ein absoluter Befreiungsschlag."

Aue eiskalt

Vor 13.133 Zuschauern, von denen die ersten das Stadion bereits nach 45 Minuten verließen, begann der VfL durchaus bemüht, fand aber kein Mittel gegen die gut organisierte Aue-Defensive.

Die Gäste nutzten ihre von der zögerlichen Bochumer Abwehr begünstigten Chancen dagegen eiskalt. (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Dedic bringt frischen Wind

Nach dem Seitenwechsel belebte der eingewechselte Zlatko Dedic das Offensivspiel der Bochumer.

Doch auch der Slowene blieb in seinen Abschlüssen zu unpräzise.

Aue beschränkte sich größtenteils auf das Verwalten des Ergebnisses war damit letztlich erfolgreich.

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