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Tim Kister erzielte gegen Union Berlin sein erstes Saisontor © imago

Der VfR spielt gegen die Berliner trotz Meldungen über Lizenzprobleme unbeschwert auf und schlägt ideenlose Hauptstädter.

Aalen - Der VfR Aalen hat mit einem Sieg gegen Union Berlin die richtige Antwort auf die am Freitag öffentlich gewordenen finanziellen Schwierigkeiten gegeben.

Tim Kister (2.), Takuma Abe (36.) und Robert Lechleiter (72.) trafen beim 3:0 (2:0)-Erfolg, in dessen Vorfeld Medienberichte aufkamen, laut denen Aalen bis zum 23. Mai eine Bürgschaft von sechs Millionen Euro nachweisen muss, um eine Lizenz für die kommende Saison zu bekommen. (Fr., ab 22.30 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

"Es ist ein Witz, dass am Spieltag so etwas rauskommt. Ich verneige mich vor der Mannschaft", sagte VfR-Trainer Ralph Hasenhüttl bei "Sky".

Für Aalen war es der zweite Erfolg aus den vergangenen drei Spielen, in den ersten sieben Partien 2013 gelang dem VfR kein Dreier.

Berlin weiter im Tief

Die Gäste aus Berlin verabschiedeten sich mit der vierten Partie in Folge ohne Sieg endgültig aus dem Rennen um den Relegationsplatz drei.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Gastgeber starteten blitzartig: Nach einer Freistoßflanke des künftigen Berliners Martin Dausch köpfte Kister zur Aalener Führung ein.

In der Folge erspielten sich die Gäste zwar ein optisches Übergewicht, das gefährlichere Team blieb aber der schnell umschaltende VfR.

Einzig bei einem Fernschuss von Marc Pfertzel in der 28. Minute kam Union dem Ausgleich nahe.

Couragierte Hausherren

Auf der Gegenseite belohnte sich der Gastgeber noch vor der Pause für seine couragierte Leistung. Bei einem Konter erhöhte der Japaner Abe mit einem Schlenzer auf 2:0 (36.).(35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Auch nach den Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht: Berlin verbuchte vor 6620 Zuschauern mehr Ballbesitz, tat sich aber schwer damit, zu Torchancen zu kommen.

Aalen stand gewohnt tief und verwaltete den Vorsprung geschickt. Lechleiter sorgte für die Entscheidung.

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