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Emil Noll kam vor der Saison aus Paderborn zum FSV Frankfurt © getty

Emil Noll verschafft dem FSV Frankfurt Luft im Abstiegskampf. Dagegen wird es für den VfL Osnabrück immer ungemütlicher.

Frankfurt/Main - Emil Noll hat dem FSV Frankfurt zu einem wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt verholfen.

Der Abwehrspieler erzielte per Kopf in der Nachspielzeit das Siegtor zum 1:0 (0:0) gegen den VfL Osnabrück.

Die seit sechs Spielen ungeschlagenen Hessen verbesserten sich auf den 13. Tabellenplatz, während Osnabrück nach nur einem Sieg in den zurückliegenden 13 Begegnungen den 16. Rang belegt.

Wollitz und Oral zoffen sich erneut

Nach der Partie kam es wie schon nach dem Hinspiel im September 2008 (3:2 für Osnabrück) zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Verantwortlichen beider Klubs.

Dabei erklärte VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz, dass er mit Frankfurts Trainer Thomas Oral und FSV-Manager Bernd Reisig "nichts zu tun" haben wolle: "Das ist nicht mein Niveau."

Der Konter von Oral ließ nicht lange auf sich warten: "Ich bin 30 Jahre gut damit ausgekommen, Wollitz nicht die Hand zu geben. Das schaffe ich auch noch die nächsten 35 Jahre."

Nach dem Hinspiel war Wollitz bereits mit Oral und Reisig aneindergeraten. Dabei wurden Wollitz von Seiten des FSV Beleidigungen vorgeworfen. Der Coach drohte daraufhin mit rechtlichen Schritten.

Surmann trifft den Pfosten

Vor 4084 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena waren die Gastgeber in der Anfangsphase spielbestimmend.

Trotz ihrer Überlegenheit gelang es den Hessen zunächst nicht, sich entscheidend vor dem Tor der Gäste durchzusetzen.

Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte hätten die Platzherren sogar in Rückstand gehen können. Der Osnabrücker Mathias Surmann traf aus kurzer Distanz aber nur den Pfosten (38.).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine weitgehend ausgeglichene Partie, in der beide Teams auf Sieg spielten, die sich bietenden Chancen aber zunächst nicht nutzen konnten.

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