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Oliver Hein stammt aus der eigenen Jugend von Jahn Regensburg © getty

Der Jahn ist nach der Niederlage bei Union nicht mehr zu retten. Doppelt bitter: Eine umstrittene Entscheidung besiegelte das Aus.

Berlin - Der Abstieg von Jahn Regensburg aus der 2. Bundesliga ist besiegelt.

Die Mannschaft des ehemaligen polnischen Nationaltrainers Franciszek Smuda verlor bei Union Berlin 0:1 (0:0) und hat drei Spieltage vor Schluss zwölf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz 16. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Einzige kleine Hoffnung der Regensburger ist ein möglicher Lizenzverlust des Mitaufsteigers VfR Aalen.

Sollte der Tabellenzehnte die Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht erfüllen können und die Mannschaft aus der zweiten Liga zurückziehen müssen, reicht auch Platz 17 zur Relegation.

Kleine Resthoffnung

In der vergangenen Woche hatte die "Schwäbische Post" berichtet, Aalen brauche bis zum 23. Mai eine Bürgschaft von sechs Millionen Euro.

Sportlich hat sich Regensburg den Klassenerhalt jedoch nicht verdient. In Berlin blieb das Tabellenschlusslicht auch im zehnten Spiel in Folge ohne Sieg, von den vergangenen 23 Spielen gewann der Aufsteiger nur eines.

Umstrittener Elfmeter

In Berlin sicherte Kapitän Torsten Mattuschka (63.) mit seinem neunten Saisontor per Strafstoß den Union-Sieg. Zuvor war der frühere U21-Nationalspieler Baris Özbek von Tim Erfen angeblich gefoukt gefoult worden: Eine umstrittene Entscheidung.

Union feierte damit den ersten Sieg nach vier Spielen, der Aufstieg ist bei neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz jedoch nur noch theoretisch möglich.

Die 16.857 Zuschauer An der alten Försterei sahen über weite Strecken ein enttäuschendes Spiel.

Erst nach der Pause nahmen die Gastgeber Tempo auf. Stürmer Simon Terodde hatte in der 52. Minute zunächst die beste Chance, scheiterte jedoch am Regensburger Schlussmann Timo Ochs.

Mattuschka verwandelte neun Minuten später auch seinen fünften Elfmeter in dieser Saison sicher.

Beste Spieler bei Berlin waren Mattuschka und Terodde, bei Regensburg überzeugte einzig Francky Sembolo.

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