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Filip Trojan (l.) bereitete den Ehrentreffer für Dynamo durch Fort vor © imago

Dank einer Steigerung nach der Pause schlägt der FSV Dresden und verdrängt Köln von Platz vier. Dresden muss weiter zittern.

Frankfurt - Der FSV Frankfurt bleibt in der Zweiten Bundesliga auf Tuchfühlung zum Aufstiegs-Relegationsplatz (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Hessen bezwangen Dynamo Dresden durch Treffer von Yannick Stark (55.), John Verhoek (67.) und Odise Roshi (84.) trotz einer über weite Phasen schwachen Leistung 3:1 (0:0) und verkürzten den Rückstand zum drittplatzierten 1. FC Kaiserlautern mit dem vierten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen vorerst auf zwei Punkte.

Die Pfälzer können mit einem Sieg bei Energie Cottbus am Montag den alten Abstand aber wiederherstellen.

Erst glücklich, dann clever

"Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan, da war schon etwas Glück dabei. Danach haben wir es uns clever erarbeitet und erspielt", sagte FSV-Trainer Benno Möhlmann.

Für die Gäste, für die Pavel Fort den Ehrentreffer erzielte (86. ), bedeutet die Pleite nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage einen bitteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Dynamo bleibt mit nunmehr drei Punkten Rückstand auf Erzgeburge Aue Tabellen-16.

In einer schwachen ersten Halbzeit waren die Gäste vor 6075 Zuschauern die gefährlichere Mannschaft.

Chancen für Dynamo

Tobias Müller grätschte eine flache Hereingabe knapp am Tor vorbei (29.), Cristian Fiel traf vier Minuten später ebenso nur den Pfosten wie Tobias Kempe nach der Pause (52.). Vom Aufstiegskandidaten aus Frankfurt war bis dahin nicht viel zu sehen.

Die schwache Chancenverwertung der Dresdner sollte sich allerdings rächen.

Zunächst traf Stark nach einem Konter per Schlenzer von der Strafraumgrenze zur Frankfurter Führung, Verhoek und Roshi sorgten für die Entscheidung.

Beste Spieler beim FSV waren Manuel Konrad und Torschütze Stark, bei Dresden überzeugten Kempe und Müller.

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