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Alban Meha wechselte 2011 von Eintracht Trier zum SC Paderborn © imago

In einer verrückten Partie gibt der SCP gegen Aalen eine 2:0-Führung her. Der Klassenerhalt ist damit noch nicht perfekt.

Paderborn - Der SC Paderborn hat es versäumt, auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen.

Die Ostwestfalen kamen trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (2:0) gegen Aufsteiger VfR Aalen (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1) hinaus und sind damit bereits seit fünf Spielen ohne Sieg.

Die Ostwestfalen haben bei noch drei ausstehenden Spielen nunmehr nur acht statt der erhofften zehn Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

Mario Vrancic (14.) und Philipp Hofmann (20.) erzielten die Treffer der Gastgeber.

Naki sieht Rot

Marcel Reichwein verkürzte zunächst per Foulelfmeter (64.) für die Gäste und war in der 89. Minute erneut erfolgreich.

Im Anschluss sah der bereits ausgewechselte Deniz Naki auf Paderborner Seite die Rote Karte.

Aalen dürfte trotz schwacher Leistung bei neun Punkten Vorsprung auf den Tabellen-16. Dynamo Dresden den Klassenerhalt so gut wie sicher haben. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"In der ersten Halbzeit waren wir zielstrebig und effektiv. Nach dem Anschlusstreffer sind wir zu passiv geworden", sagte SC-Trainer Stephan Schmidt.

Fejzic wackelt

Vor 5729 Zuschauern legte Paderborn eine stürmische Anfangsphase hin. ( 35464 DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige )

Beim Distanzschuss von Vrancic zur Führung sah VfR-Schlussmann Jasmin Fejzic nicht gut aus.

Den zweiten Treffer bereiteten Jens Wemmer und Diego Demme glänzend vor. Naki hätte in der 23. Minute fast das 3:0 erzielt, doch diesmal reagierte Fejzic glänzend.

Paderborn im Glück

Auch nach dem Wechsel waren die Gastgeber die bessere Mannschaft.

Wemmer verpasste freistehend die Entscheidung (55.). So wurde es durch den Elfmeter von Reichwein, dem ein Foul von Vrancic an Daniel Bunalla vorausging, wieder spannend.

Und Aalen hätte zwei weitere Elfmeter verdient gehabt. Wemmer bekam den Ball innerhalb weniger Minuten gleich zweimal im Sechzehner an den Arm, der Pfiff blieb jedoch beide Male aus.

Letztlich wurde das Bemühen der Gäste durch Reichweins zweiten Treffer belohnt.