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Olivier Veigneau (r.) unterlag Gregg Berhalter im Hinspiel 0:2 © imago

Nach dem Chaos um den geplatzten Investoreneinstieg ging es bei 1860 München zuletzt bergauf. Dusiburg will diesen Trend stoppen.

Von Dustin Werk

München - In der vergangenen Woche schrieb der TSV 1860 München endlich mal wieder positive Schlagzeilen.

Nach dem Chaos um den geplatzten Investoreneinstieg siegten die "Löwen" zuhause gegen Ahlen und entfernten sich auf beruhigende acht Punkte von den letzten drei Plätze n der Tabelle.

Nun reist 1860 zu Absteiger MSV Duisburg (So., ab 13.45 Uhr LIVE) - und die "Zebras" liegen auf Platz sechs nur drei Punkte vor den Münchnern.

Und MSV-Trainer Peter Neururer hat die Sechziger im Aufstiegsrennen noch nicht abgeschrieben: "Mit drei, vier Siegen bist du oben dabei", sagte Neururer und ergänzte: "Das gilt für uns genau wie für 1860."

Schwache Heimbilanz

Sieben Punkte sind es für Duisburg bis zum Relegationsplatz. Soll der Aufstieg gelingen, muss Duisburg in der heimischen MSV-Arena erfolgreicher spielen, denn derzeit stehen nur vier Siege aus neun Heimspielen zu Buche.

Mit 1860 kommt da der richtige Gegner. Bereits sieben Mal siegte Duisburg zu Hause gegen die "Löwen", allerdings immer in der Bundesliga.

Die Münchener zeigen sich allerdings auswärts sehr stark. Viermal verließen sie in dieser Saison als Sieger den gegnerischen Platz. Zudem haben sie gute Erinnerungen an den MSV, den sie sowohl in der Hinrunde, als auch im DFB-Pokal-Achtelfinale besiegten.

"Löwen"-Trainer Marco Kurz ist dementsprechend optimistisch: "Wir wollen die Ergebnisse der Vorrunde gegen Duisburg bestätigen und uns dort ähnlich wie in Mainz präsentieren", sagt der 39-Jährige: "Wir fahren nach Duisburg, um drei Punkte zu holen und um den positiven Trend der letzten beiden Spiele fortzusetzen."

Sport1.de hat die Informationen zu den übrigen Sonntagsspielen zusammengefasst:

TuS Koblenz ? SpVgg Greuther Fürth

Die Vorzeichen sind klar: Fürth ist in der Rückrunde noch ungeschlagen, hat die letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen und könnte mit einem Sieg gegen den Drittletzten aus Koblenz wieder an Mainz vorbei auf Tabellenplatz zwei klettern.

Koblenz hat dagegen die letzten beiden Heimspiele verloren, könnte nach dem Erfolg in Wehen mit einem Sieg aber den Sprung vom Relegationsplatz schaffen.

"Unsere Philosophie ist es, in jedem Spiel zu agieren statt zu reagieren, den Gegner früh zu stören und dann unser Vertikalspiel aufzuziehen. Das gelingt gegen Mannschaften, die mitspielen, oftmals besser", sagte Trainer Uwe Rapolder, der auf den gesperrten Njazi Kuqi verzichten muss.

Gegenüber Benno Möhlmann, der ohne den ebefalls gesperrten Bernd Nehrig auskommen muss, warnt sein Team. "Uns steht eine anspruchsvolle Aufgabe bevor", sagte Möhlmann, glaubt aber auch: "Wenn wir unser Spiel durchbringen, werden wir uns auch Möglichkeiten erarbeiten und zum Erfolg kommen.

1. FC Nürnberg ? SV Wehen Wiesbaden

Für den 1. FC Nürnberg ist ein Heimsieg gegen den Tabellenletzten SV Wehen Wiesbaden nach der 2:6-Klatsche in Aachen eine Pflichtaufgabe, will man die Aufstiegsplätze nicht zu weit aus den Augen verlieren.

"Mit Wehen Wiesbaden steht ein unangenehmer Gegner vor der Tür. Aber wir stehen in der Bringschuld und die Jungs drängen darauf, das Aachen-Spiel wieder auszuwetzen, sagte Club-Trainer Michael Oenning.

Wehen-Coach Wolfgang Frank sieht seine Mannschaft nach dem Testspielerfolg gegen 1899 Hoffenheim während der Woche aber nicht chancenlos. "Wir sind auf dem richtigen Weg und fahren gut vorbereitet nach Nürnberg. Das Spiel gegen Hoffenheim hat das gezeigt", sagte Frank.

Er muss allerdings ohne den verletzten Sanibal Orahovac (Entzündung im Hüftgelenk) uauskommen. Zudem sind die Einsätze von Marko Kopilas und Lewan Tskitishvili fraglich.

FSV Frankfurt ? VfL Osnabrück

Frankfurt (Tabellen-14.) und Osnabrück (15.) liegen nach 20 Spieltagen mit 20 Punkten exakt gleichauf. Der Gewinner der Partie verschafft sich also erstmal Luft auf die letzten drei Plätze.

Dabei spricht der Trend aber klar für den FSV: Die Frankfurter sind in der Rückrunde noch ungeschlagen und holten am vergangenen Wochenende ein beachtliches 0:0 bei der SpVgg Greuther Fürth.

Osnabrück ist dagegen in der Rückrunde noch sieglos und kassierte gegen die Aufstiegskandidaten Freiburg und Mainz zuletzt klare Niederlagen.

Rot Weiss Ahlen ? Rot-Weiß Oberhausen

Rot Weiss Ahlen hat sich seinen Rückrundenstart nach der starken Hinrunde sicherlich anders vorgstellt. Ein Sieg (gegen Augsburg) und zwei Niederlagen, so die Bilanz.

Deshalb fordert Trainer Christian Wück vor dem Aufsteiger-Duell gegen Rot-Weiß Oberhausen vor allem den Charakter seiner Mannschaft. "Ich hoffe, dass meine Mannschaft die Grundelemente wie aggressives Zweikampfverhalten und Siegeswillen umsetzt", sagte Wück, der allerdings wohl noch auf Neuzugang Deniz Naki und Dino Djulbic verzichten muss.

Gegner RWO kommt mit breiter Brust nach Ahlen. Das Team von Trainer Jürgen Luginger ist seit vier Spielen in Folge ungeschlagen und steht mit 25 Punkten derzeit im Mittelfeld der Tabelle.

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